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Dienstag, 30. Juli 2013
Acronis True Image 2013
Die in den Beiträgen 'Backup in der Wolke' vorgestellten Apps Dropbox und WUALA sind sehr praktisch für die Sicherung von einzelnen Dateien. Will man das gesamte System sichern, so kann ich Acronis True Image empfehlen. Das Tool ist sehr mächtig und erfordert etwas Einarbeitung. Acronis verwende ich seit 2009. Ich hatte Anfangs ziemliche Probleme die Philosophie zu verstehen.
Wenn ich Acronis nicht im professionellen Umfeld kennen und schätzen gelernt hätte, würde ich es mit Sicherheit nicht mehr einsetzen. Billig- und Gratistools welche ich in der Vergangenheit getestet habe, konnten mich jedoch vor allem auf Grund mangelnder Transparenz nicht überzeugen. Als ich einmal auf einem alten PC wirklich einen Restore versuchte, war der Backup korrupt. Disaster Recovery ist eine Wissenschaft, die nicht unterschätzt werden darf. Acronis hat in diesem Bereich eine riesige Erfahrung und durch seine weite Verbreitung den zusätzlichen Vorteil, dass auf verschiedenen Kanälen sehr viele Hilfestellungen vorhanden sind.
Die Erstellung eines Laufwerk Backups ist menügeführt und sehr einfach zu bewerkstelligen. Wichtig ist dabei, dass auch ein Notfallmedium erstellt und archiviert wird, damit im Bedarfsfall das System wieder hergestellt werden kann. Ist die Harddisk noch intakt, so kann der Startup Recovery Manager mit F11 aktiviert werden. Es erscheint dann eine abgespeckte Oberfläche, wo einzelne Dateien oder gesamte System wieder hergestellt werden kann. Der Manager muss aber in Acronis unter 'Extras und Werkzeuge' aktiviert werden.
Für ca. 50€ im Jahr kann bei Acronis 250GB Cloudspeicher gemietet werden, was ein sehr fairer Preis ist. Die Datenspeicherung ist allerdings proprietär und erfordert für die Speicherung Acronis Produkte. Einzelne Dateien können jedoch über die Weboberfläche wieder hergestellt werden. Zudem ist eine Versionierung vorhanden. Die Übertragungsgeschwindigkeit beim Upload beträgt bei mir konstant ca. 3.4MBit/s. Das ist nicht schlecht, aber auch nicht berauschend.
Montag, 29. Juli 2013
Backup in der Wolke (Teil 3) - WUALA
Die in einem früheren Beitrag vorgestellte Dropbox ist eine praktische Sache. Es gibt aber schon seit längerem harte Konkurrenz. Betrachten wir doch WUALA mal mit dem Raster aus den vergangenen Beiträgen.
1. Nutzen
Das Hauptziel ist die Synchronisation mit fast beliebigen Geräten (die Kaffeemaschine lässt sich jedoch noch nicht synchronisieren). Im Gegensatz zu Dropbox, wo im Wesentlichen ein Ordner synchronisiert wird, lassen sich mit WUALA beliebige Ordner synchronisieren. Ein zeitgesteuertes Backup ist ebenfalls möglich.
2. Sicherungsarten
Wie bereits oben erwähnt sind Synchronisation und Backup möglich.3. Sicherheit gegen Datenverlust
Die Daten werden in Frankreich, Deutschland und der Schweiz mehrfach gesichert.4. Datensicherheit (Privatsphäre)
Die Daten werden im Client 'sicher' verschlüsselt. Bei der Dropbox wird zusätzlich der Boxcryptor benötigt, um denselben Effekt zu erreichen. Mit dem Boxcryptor habe ich übrigens durch den Produktwechsel von Classic auf die neue Version sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ausserdem geht Boxcryptor mit Riesenschritten einer Kommerzialisierung entgegen. 36€ bzw. 72€ im Jahr nur für Verschlüsselung ist meiner Meinung nach Abzockerei.5. Versionierung
Die letzten 10 Dateiversionen werden automatisch aufbewahrt.6. Abhängigkeit vom Provider
Durch die standardmässige Verschlüsselung ist das ganze natürlich proprietär. Die Einzeldateien sind aber noch auf mindestens einem Rechner vorhanden, so dass in keinem Fall ein Problem entstehen sollte.7. Fazit
Meiner Meinung nach ist WUALA der Dropbox in praktisch allen Belangen technisch überlegen. Die Geschäftsbedingungen erscheinen mir fair, diejenigen der Dropbox sind hingegen mehr als bedenklich. 5GB sind in der Freeversion inbegriffen. Sofern Java auf einem Rechner vorhanden ist, kann ohne Installation auf sämtliche Dateien zugegriffen werden. Ohne Java kann aber nur auf Dateien zugegriffen werden, die per Weblink freigegeben wurden.Sonntag, 28. Juli 2013
iPhone Wechsel ohne Sorgen
Je länger man ein iPhone im Einsatz hat, desto mehr Daten und Informationen hat man darauf gespeichert: Kalendereinträge, Adressen, Notizen, Musik, Videos und natürlich jede Menge Apps.
Will man sein iPhone auf ein neues Modell wechseln, so sind einige Dinge zu beachten. Mit der nachfolgenden Anleitung, basierend auf iTunes, wird der Wechsel aber zum Kinderspiel. Basierend auf iCloud erfolgt die Umstellung analog.
1. Sicherstellen, dass die neuste iTunes Version auf dem PC installiert ist
2. Der Backup gelingt nur, wenn das Zielgerät die gleiche oder ein neuere iOS Version wie das Quellgerät besitzt. Ich empfehle sicherzustellen, dass beide Geräte auf der neusten iOS Version laufen. Siehe auch hier .
Will man sein iPhone auf ein neues Modell wechseln, so sind einige Dinge zu beachten. Mit der nachfolgenden Anleitung, basierend auf iTunes, wird der Wechsel aber zum Kinderspiel. Basierend auf iCloud erfolgt die Umstellung analog.
1. Sicherstellen, dass die neuste iTunes Version auf dem PC installiert ist
2. Der Backup gelingt nur, wenn das Zielgerät die gleiche oder ein neuere iOS Version wie das Quellgerät besitzt. Ich empfehle sicherzustellen, dass beide Geräte auf der neusten iOS Version laufen. Siehe auch hier .
3. Falls das neue Gerät weniger Speicher hat als das alte, so muss das alte Gerät zuerst entrümpelt werden. Der Fall dürfte eher selten sein, ist bei mir aber aufgetreten. Ich habe bis auf einige essentielle Apps sämtliche Apps deaktiviert. Sie sind ja nicht verloren, so dass diese Aktion generell gar nicht schlecht ist.
4. Ganz wichtig: Sollen sämtliche Einstellungen, Passwörter usw. übernommen werden, so muss ein verschlüsselter Backup angefertigt werden.
5. Jetzt SIM Karte entfernen und im neuen Gerät einsetzen. Darauf achten, dass die SIM Karten mechanisch passen (SIM, Micro SIM, Nano SIM). Im Bedarfsfall sind Adapter erhältich.
6. Neues iPhone anschliessen. Es wird von iTunes erkannt.
7. Jetzt neues Gerät aus Backup wiederherstellen. Dazu wird das unter Schritt 2 vergebene Passwort benötigt. Nun wird der komplette Datenbestand des alten iPhones auf das neue Gerät kopiert. Anschließend befinden sich sämtliche Daten und Programme genauso auf dem neuen iPhone, wie man es vom alten gewöhnt war.
8. Altes iPhone zurücksetzen Einstellungen -> Allgemein -> Zurücksetzen -> Inhalte und Einstellungen löschen
Tipp: Wenn man will, kann jetzt das alte iPhone als iPod touch verwendet werden (z.B. für die Jungmannschaft). Dazu muss aber die SIM Karte jetzt nochmals kurz eingelegt werden, um das Gerät wieder zu aktivieren! Dieser Schritt ist auch für eine zukünftige Nutzung ohne Mobilfunkvertrag notwendig. Siehe hier
Viel Spass und Erfolg!
4. Ganz wichtig: Sollen sämtliche Einstellungen, Passwörter usw. übernommen werden, so muss ein verschlüsselter Backup angefertigt werden.
5. Jetzt SIM Karte entfernen und im neuen Gerät einsetzen. Darauf achten, dass die SIM Karten mechanisch passen (SIM, Micro SIM, Nano SIM). Im Bedarfsfall sind Adapter erhältich.
6. Neues iPhone anschliessen. Es wird von iTunes erkannt.
7. Jetzt neues Gerät aus Backup wiederherstellen. Dazu wird das unter Schritt 2 vergebene Passwort benötigt. Nun wird der komplette Datenbestand des alten iPhones auf das neue Gerät kopiert. Anschließend befinden sich sämtliche Daten und Programme genauso auf dem neuen iPhone, wie man es vom alten gewöhnt war.
8. Altes iPhone zurücksetzen Einstellungen -> Allgemein -> Zurücksetzen -> Inhalte und Einstellungen löschen
Tipp: Wenn man will, kann jetzt das alte iPhone als iPod touch verwendet werden (z.B. für die Jungmannschaft). Dazu muss aber die SIM Karte jetzt nochmals kurz eingelegt werden, um das Gerät wieder zu aktivieren! Dieser Schritt ist auch für eine zukünftige Nutzung ohne Mobilfunkvertrag notwendig. Siehe hier
Viel Spass und Erfolg!
Sonntag, 21. Juli 2013
Backup in der Wolke (Teil 2) - Dropbox
Fast schon müssig über Dropbox noch Worte zu verlieren. Der Vollständigkeit halber trotzdem einige Facts und Figures, die vielleicht nicht allgemein bekannt sind. Dazu halte ich mich an das Raster von Teil 1.
4. Datensicherheit (Privatsphäre)
1. Nutzen
Die Dropbox gibt es seit 2008 und hat sich zu einem äusserst komfortablen Tool gemausert. Man kann sicher sagen, dass Drop Box der Standard ist, an dem sich die andern Anbieter messen lassen müssen. Es gibt auch eine Integration in viele andere Plattformen.
| Quelle: DBX Developper Konferenz Juli 2013 |
Die Grafik zeigt die Zunahme der User seit 2008 (momentan ca. 175 Millionen) und das Wachstum der eingelagerten Dateien.
Hier einige Kenndaten:
- Über 175.000.000 Nutzer verwenden Dropbox.
- Alle 24 Stunden werden eine Milliarde Dateien auf Dropbox gespeichert.
- Dropbox wird in 15 Sprachen und in über 200 Ländern angeboten.
- Dropbox wird in über 2 Millionen Unternehmen eingesetzt und in 95 Prozent aller Fortune 500-Firmen verwendet.
- Auf der Dropbox-Plattform wurden bisher 100.000 aktive Apps entwickelt.
2. Sicherungsarten
Klassisch war die Dropbox dazu gedacht, Dateien zu sichern und mit andern Usern zu sharen.
Weil die meisten User heutzutage mehrere Geräte haben, gewinnt die Synchronisation zunehmend an Bedeutung.
An der Developperkonferenz wurden neben der klassischen Synchronisation die folgenden neuen strategischen Stossrichtungen vorgestellt:
- Drop-ins erlauben den Zugriff auf die Dropbox des Users direkt aus Apps
- Datastore API erlaubt gar den Zugriff auf einzelene Datensätze in Files.
Apps welche diese Zusätze verwenden, benötigen jedoch zwingend einen Dropbox Account des Users!
3. Sicherheit gegen Datenverlust
Dropbox verwendet für die Datenspeicherung Amazon S3. Amazon speichert die Daten in mehreren großräumigen Rechenzentren. Laut Amazon wird der Schutz der Rechenzentren durch militärische Sicherheitsfirmen, Videoüberwachung und professionelles Sicherheitspersonal gewährleistet.4. Datensicherheit (Privatsphäre)
Sichere Übertragung
Die Übertragung von Dateien zwischen den Dropbox-Desktop-Clients und den Servern erfolgt über einen sicheren Tunnel mit 256-Bit-SSL-Verschlüsselung (Secure Sockets Layer), welche standardmäßig zum Schutz von Internet-Netzwerkverbindungen eingesetzt wird.
Sichere Speicherung
Dateien, die auf der Dropbox gespeichert werden, entsprechen dem Sicherheitsstandard AES-256, der auch von Banken zur sicheren Aufbewahrung von Kundendaten verwendet wird. Die Dateien werden für die Speicherung nach dem Upload verschlüsselt. Die Verschlüsselungsschlüssel werden von Dropbox verwaltet.
Einige Auszüge aus den Geschäftsbedingungen:
Dropbox-Mitarbeitern ist es untersagt, den Inhalt der Dateien, die Sie in Ihrem Dropbox-Konto speichern, anzusehen. Dropbox-Mitarbeiter dürfen ausschließlich Datei-Metadaten (z. B. Dateinamen und Standorte) abrufen. Wie die meisten Online-Dienste verfügen wir über ein kleines Team von Mitarbeitern, die aus den in unseren Datenschutzrichtlinien aufgeführten Gründen Zugriffsrechte für Nutzerdaten benötigen, z. B. aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen. Dabei handelt es sich jedoch um eine seltene Ausnahme und nicht die Regel...
Protokolldaten. Wenn Sie den Dienst nutzen, werden automatisch Informationen von Ihrem Gerät, der darauf befindlichen Software und Ihren Aktivitäten bei der Nutzung des Dienstes aufgezeichnet. Dies können folgende Informationen sein: die IP-Adresse des Geräts, der Browser-Typ, die vor unserer Website besuchte Webseite, Ihre Suchanfragen auf unserer Website, Standorteinstellungen, zu Ihren Geräten gehörige Identifikationsnummern, Ihr Mobilfunkanbieter, Datums- und Zeitstempel Ihrer Transaktionen, Informationen zur Systemkonfiguration, Metadaten zu Ihren Dateien und andere Interaktionen mit dem Dienst.
Informationen zum geografischen Standort. .... Einige Informationen, die wir über Geräte erfassen, etwa die IP-Adresse, können gelegentlich dazu verwendet werden, um den ungefähren geografischen Standort eines Geräts zu ermitteln.
Google Analytics. Wir erfassen (selbst oder durch Dienste von Drittanbietern) auch einige Informationen wie beispielsweise die IP-Adresse durch Protokollierung und Cookies. Diese Informationen können gelegentlich mit personenbezogenen Daten in Zusammenhang stehen. Wir verwenden diese Informationen für die oben genannten Zwecke, zur Beobachtung und Analyse des Dienstes, zur technischen Verwaltung des Dienstes, zur Verbesserung der Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit des Dienstes und um zu prüfen, ob die Nutzer über die Rechte verfügen, die zur Bearbeitung ihrer Anfragen erforderlich sind. Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Richtlinien verwenden wir Google Analytics. Weitere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen von Google Analytics finden Sie hier. Zur Deaktivierung dieses Dienstes klicken Sie hier.
5. Versionierung
Gelöschte Dateinen können während einer gewissen Zeit auf der Homepage wieder hergestellt werden.
6. Abhängigkeit vom Provider
Im regulären Betrieb als Datenspeicher ist die Abhängigkeit zu Dropbox gering. Anders sieht es aus, wenn Apps verwendet werden die zwingend an die Dropbox gebunden sind. Das gilt sowohl für User wie auch für App Entwickler. Wenn Dropbox verkauft wird oder die Geschäftsbedingungen ändert, kann es unangenehm werden.
7. Fazit
Dropbox ist ein sehr einfach zu bedienender, komfortabler Dienst. Durchschnittsuser können vermutlich mit den Geschäftsbedingungen gut leben. Sensible Daten würde ich dem Dienst eher nicht anvertrauen, oder mindestens vorher verschlüsseln.
Samstag, 20. Juli 2013
Backup in der Wolke (Teil 1)
Erstaunlich viele Leute in meinem Umfeld machen sich wenig oder keine Gedanken um Backups bzw. erst wenn es zu spät ist.. Handkehrum werden in Foren ausgefeilte Strategien für den Privatgebrauch ausgetüftelt. Leider macht in den meisten Fällen schon ein einfacher Einbruch unter Umständen die ganzen Bemühungen zu nichte, wenn sich die Backup Medien am selben Ort befinden, wie die zu schützenden Rechner.
Sollen grosse Dateien gesichert werden, wie zum Beispiel mit Truecrypt verschlüsselte Archive, so ist zu bedenken, dass wenn die Hardware während dem Backup abraucht, unter Umständen die Daten inkl. Backup verloren sind. Ein doppelter Backup ist also in solchen Fällen zwingend und ohnehin in jedem Fall zu empfehlen!
Seit die Internet-Geschwindigkeiten ganz schön zugelegt haben ist es verlockend, die Daten in einer Wolke zu speichern. Apple hat mit iCloud diesen Trend ganz schön gepusht.Ich habe mich allerdings nicht tiefer mit iCloud befasst.
Um die Wahl des persönlich geeigneten Verfahrens zu erleichtern, sind nachfolgend einige generelle Überlegungen in Stichworten zu Backups in der Wolke aufgeführt:
- Manuelle Sicherung von Dateien und Ordnern (z.B. Dropbox)
- Automatische Sicherung von Dateien und Ordnern nach Zeitplan oder Ereignis (z.B. WUALA)
- Synchronisation von wichtigen Dateien oder Ordnern (z.B. WUALA)
- Manuelles oder automatisches Sichern des gesamten Systems (z.B. Acronis True Image)
Prinzipiell sind die folgenden drei Ebenen zu unterscheiden:
- Clientseitige Verschlüsselung der Daten
- Verschlüsselung der Verbindung (SSL)
- Verschlüsselung im Server
Theoretisch hat bei der ersten Art nicht einmal der Provider Zugang zu den Daten, weil der Schlüssel mit einem asymmetrischen Verfahren im Client erzeugt wird. Will man selbst das zuverlässig verhindern, so muss ein vom Provider unabhängiges, sicheres Verschlüsselungsverfahren seines Vertrauens verwendet werden. Am sichersten sind bekannte Open Source Projekte wie z.B. Truecrypt. Jedermann kann den Code auf Backdoors untersuchen.Das Handling ist dann aber eher mühsam und deshalb im Normalfall nicht zu empfehlen.
Bei der serverseitigen Verschlüsselung verfügt der Provider über die Schlüssel und kann theoretisch auf die Daten zugreifen. Allerdings ist dazu eine gezielte Aktion erforderlich.
Sollen grosse Dateien gesichert werden, wie zum Beispiel mit Truecrypt verschlüsselte Archive, so ist zu bedenken, dass wenn die Hardware während dem Backup abraucht, unter Umständen die Daten inkl. Backup verloren sind. Ein doppelter Backup ist also in solchen Fällen zwingend und ohnehin in jedem Fall zu empfehlen!
Seit die Internet-Geschwindigkeiten ganz schön zugelegt haben ist es verlockend, die Daten in einer Wolke zu speichern. Apple hat mit iCloud diesen Trend ganz schön gepusht.Ich habe mich allerdings nicht tiefer mit iCloud befasst.
Um die Wahl des persönlich geeigneten Verfahrens zu erleichtern, sind nachfolgend einige generelle Überlegungen in Stichworten zu Backups in der Wolke aufgeführt:
1. Nutzen
Der Hauptvorteil ist natürlich wie oben erwähnt, dass mit dem Standort der zu schützenden Rechner passieren kann was will, die gesicherten Daten sind nicht verloren.
2. Sicherungsarten
- Automatische Sicherung von Dateien und Ordnern nach Zeitplan oder Ereignis (z.B. WUALA)
- Synchronisation von wichtigen Dateien oder Ordnern (z.B. WUALA)
- Manuelles oder automatisches Sichern des gesamten Systems (z.B. Acronis True Image)
3. Sicherheit gegen Datenverlust
Die Sicherheit gegen Verlust ist bei allen Anbietern sehr hoch, weil praktisch überall redundante Rechenzentren im Einsatz sind. Das grösste Risiko ist, wie häufig in der Informatik, der Nutzer selbst. Besonders Synchronisationen können heikel sein, wenn die Synchronisation 'auf die falsche Seite' läuft.Besonders ärgerlich wird es, wenn man das nicht sofort merkt und später Daten fehlen.
4. Datensicherheit (Privatsphäre)
Prinzipiell sind die folgenden drei Ebenen zu unterscheiden:
- Clientseitige Verschlüsselung der Daten
- Verschlüsselung der Verbindung (SSL)
- Verschlüsselung im Server
Theoretisch hat bei der ersten Art nicht einmal der Provider Zugang zu den Daten, weil der Schlüssel mit einem asymmetrischen Verfahren im Client erzeugt wird. Will man selbst das zuverlässig verhindern, so muss ein vom Provider unabhängiges, sicheres Verschlüsselungsverfahren seines Vertrauens verwendet werden. Am sichersten sind bekannte Open Source Projekte wie z.B. Truecrypt. Jedermann kann den Code auf Backdoors untersuchen.Das Handling ist dann aber eher mühsam und deshalb im Normalfall nicht zu empfehlen.
Bei der serverseitigen Verschlüsselung verfügt der Provider über die Schlüssel und kann theoretisch auf die Daten zugreifen. Allerdings ist dazu eine gezielte Aktion erforderlich.
5. Versionierung:
Sehr praktisch ist es, wenn bei geänderten Dateien automatisch eine Version angelegt wird. Im Geschäftsumfeld ist das gang und gäbe. Mit geeigneten Programmen wie z.B. Acronis True Image kann dieses Feature auch im privaten Umfeld verwirklicht werden. In der Cloud ist es allerdings nicht ganz so komfortabel wie bei der Sicherung im eigenen Netzwerk, wo im Kontextmenu des Explorers einfach 'previous Versions' gewählt und eine Version wieder hergestellt werden kann. Trotzdem sehr praktisch!6. Abhängigkeit vom Provider
Cloud Speicher muss man in jedem Fall anmieten, da man ihn ja nicht zu Hause hat. Bei dateibasierten Ablagen wie z.B. in der Dropbox ist es relativ einfach, die Daten wieder aus der Wolke zu holen. Bei propretietären System-Backups kann es sein, dass eine (lizenzierte) Applikation benötigt wird. Ein Zugriff auf einzelne Files ist aber praktisch überall per Webzugriff möglich. Ausserdem wird z.B. von Acronis für lizenzierte User ein Hilfsprogramm zur Verfügung gestellt, womit Datendownloads möglich sind, auch wenn die Vollversion nicht installiert ist. Infolge der Datenmenge ist aber ein Gesamtbackup in der Cloud weder praktikabel noch sinnvoll. Die Programme können ja mit endlichem Aufwand wieder hergestellt werden, wichtig sind die Daten. Ausserdem schadet es nichts, den PC ab und zu nachhaltig zu säubern.
7. Fazit
Aufgrund dieser Überlegungen sichere ich wichtige Daten (Dokumente, Fotos usw.) in der Cloud und mache zusätzliche Datensicherungen des gesamten Systems auf einem NAS. Die Wiederherstellung des gesamten Systems ist aus meiner Sicht ein Komfortmerkmal. Wichtig ist, dass die essentiellen Daten zuverlässig gesichert sind. Mit dieser Methode sind die Daten dreifach vorhanden (auf dem PC, im NAS und in der Cloud). Für den spontanen Datenaustausch verwende ich zusätzlich WUALA und Dropbox.Sonntag, 30. Juni 2013
Adblock Plus Undercover
Werbung im Internet ist eine zwiespältige Sache. Auf der einen Seite wurden viele 'Gratisangebote' ermöglicht, die durch Werbeeinnahmen bezahlt sind. Auf der anderen Seite haben skrupellose Geschäftemacher einen vernünftigen Gebrauch des Internets praktisch verunmöglicht. Kommt hinzu, dass nun andere skrupellose Geschäftemacher versuchen, den Endverbraucher über den Traffic abzumelken. Deutschland ist auf diesem unrühmlichen Weg schon weit fortgeschritten. Auch hier gibt es interessante Hintergründe, deren Beleuchtung vielleicht mal einen Blogpost wert wären. Widmen wir uns aber zuerst der Hilfe gegen die Werbung in Form von AdBlock plus. Im Dschungel des Geblinkes, Popups, Fenster die sich fast nicht mehr schliessen lassen usw. war dieses Addon auch für mich die Rettung. Auf Grund unhaltbarer Zustände musste ich mich zu diesem Schritt entschliessen, obwohl ich nichts gegen moderate Werbung habe und auf meinen Blog auch einige Werbeeinblendungen zu sehen wären, wenn nicht alle einen Blocker verwenden würden. Zugegeben, die eingebrochenen Werbeeinnahmen haben natürlich meine Motivation für Posts schon gebremst, wie aus der 'Kadenz' der Posts unschwer zu erkennen ist. Aber wie gesagt ....
Aber jedes Ding hat zwei Seiten und die skrupellosen Geschäftemacher haben nun auch in das AdBlocker Geschäft Einzug gehalten.
Die Lektüre des folgenden Berichts ist aus meiner Sicht beachtenswert:
http://www.mobilegeeks.de/adblock-plus-undercover-einblicke-in-ein-mafioeses-werbenetzwerk/
Da ich mich bemühe, dass mein Blog möglichst neutral ist, hier noch eine Art Antwort auf den Bericht, wobei auch der Kommentar mit dem Verweis auf einen youtube Film zu beachten ist:
http://www.pctipp.ch/news/firmen/artikel/adblock-plus-halbherzige-dementi-68765/
Obwohl das Ganze ziemlich umfangreich ist, lohnt es sich über die Problematik einige Gedanken zu machen.
Montag, 24. Juni 2013
Excel: Name des aktuellen Registerblattes in Zelle übernehmen
Will man den aktuellen Registernamen eines Tabellenblattes in eine Zelle übernehmen, so geht das ganz einfach mit der folgenden Formel:
=TEIL(ZELLE("Dateiname");FINDEN("]";ZELLE("Dateiname"))+1;31)
In Dateien mit vielen Registerblättern kann das ganz schön Arbeit ersparen.
Wichtig und nur deshalb in diesem Blog: Die Formel funktioniert nur, wenn die Datei gespeichert wurde! Das wurde mir bei den ersten Versuchen zum Verhängnis. Die in andern Beispielen meistens verwendeten weiteren Parameter in der Formel 'ZELLE' sind unnötig. Obige Formel liefert den gesamten Dateinamen inkl. aktuellem Tabellenreiter zurück. Mit 'FINDEN' wird anschliessend der hintere Teil extrahiert. Das ist das ganze Geheimnis.
=TEIL(ZELLE("Dateiname");FINDEN("]";ZELLE("Dateiname"))+1;31)
In Dateien mit vielen Registerblättern kann das ganz schön Arbeit ersparen.
Wichtig und nur deshalb in diesem Blog: Die Formel funktioniert nur, wenn die Datei gespeichert wurde! Das wurde mir bei den ersten Versuchen zum Verhängnis. Die in andern Beispielen meistens verwendeten weiteren Parameter in der Formel 'ZELLE' sind unnötig. Obige Formel liefert den gesamten Dateinamen inkl. aktuellem Tabellenreiter zurück. Mit 'FINDEN' wird anschliessend der hintere Teil extrahiert. Das ist das ganze Geheimnis.
Dienstag, 18. Juni 2013
Fiese Tricks: Der Haken mit dem Haken
Kürzlich ist es mir wieder passiert! Ich wollte ein Freeware Programm laden und habe ein bisschen schnell durch die Installationsroutine geklickt. Nach der Installation des Programmes hatte Google Chrome ein neues Aussehen und es gab eine neue Suchleiste, die natürlich im Vergleich zu Google unbrauchbar ist.
Das eingenistete 'Snap.do' hat alle Browser 'infiziert' und lässt sich nur sehr schwer wieder entfernen. Nach dem Entfernen des Programmes in der Systemsteuerung muss man in allen Browsern wieder die korrekten Startseiten einstellen. Ausserdem habe ich in der Registriy alle Einträge mit 'Snap.Do' entfernt. Nun scheint das System wieder einigermassen clean zu sein.
Snap.do bedient sich einem ganz fiesen Trick, den ich euch nicht vorenthalten möchte.
Bei der Installation suggeriert der folgende Dialog, dass eine Abwahl von Snap.Do gar nicht möglich ist, da die Option ausgegraut ist:
In Foren führt obiger Dialog zu ratlosen oder wütenden Kommentaren. Dabei ist es ganz einfach. Der ausgegraute Button lässt sich nämlich anwählen und es erscheinen neue Auswahlen:
Jetzt unbedingt das oberste Kästchen abwählen wie in der Abbilung gezeigt.
Schon habt ihr die Freeware sauber und könnt die eingesparte Zeit (mindestens eine halbe Stunde) gescheiter verbringen.
Fazit: Es lohnt sich, die Hinweise in solchen Installationsroutinen wirklich zu lesen!
Das eingenistete 'Snap.do' hat alle Browser 'infiziert' und lässt sich nur sehr schwer wieder entfernen. Nach dem Entfernen des Programmes in der Systemsteuerung muss man in allen Browsern wieder die korrekten Startseiten einstellen. Ausserdem habe ich in der Registriy alle Einträge mit 'Snap.Do' entfernt. Nun scheint das System wieder einigermassen clean zu sein.
Snap.do bedient sich einem ganz fiesen Trick, den ich euch nicht vorenthalten möchte.
Bei der Installation suggeriert der folgende Dialog, dass eine Abwahl von Snap.Do gar nicht möglich ist, da die Option ausgegraut ist:
In Foren führt obiger Dialog zu ratlosen oder wütenden Kommentaren. Dabei ist es ganz einfach. Der ausgegraute Button lässt sich nämlich anwählen und es erscheinen neue Auswahlen:
Jetzt unbedingt das oberste Kästchen abwählen wie in der Abbilung gezeigt.
Schon habt ihr die Freeware sauber und könnt die eingesparte Zeit (mindestens eine halbe Stunde) gescheiter verbringen.
Fazit: Es lohnt sich, die Hinweise in solchen Installationsroutinen wirklich zu lesen!
Dienstag, 29. Januar 2013
Excel: Indirekte Bezüge
Kurz nach dem Jahreswechsel stehen wieder diverse Auswertungen an, welche vielfach in Excel erfolgen. Bezieht man sich für Auswertungen auf 'Jahrestabellen' so steht man vor dem Problem, dass viele Formeln angepasst werden müssen.
Nehmen wir einmal an, dass die Tabellenblätter der jeweils letzten vier Jahre ausgewertet werden sollen. Konventionell könnte dann eine Formel wie folgt lauten:
=ZÄHLENWENN(Daten_2012!D:D;$A2) -> Daten_2012 ist das Tabellenblatt von 2012
Auf diese Weise müssen sämtliche Formeln angepasst werden.
Hier hilft vielleicht der 'Indirekt' Befehl. Die Formel lautet dann schlicht und ergreifend
=ZÄHLENWENN(INDIREKT("Daten_" & E$1 & "!K:K");$A2)

Was passiert jetzt hier:
Die Jahreszahl 2012 steckt nun relativ in der Zelle E$1
Excel sucht also im Registerblatt 'Daten_2012' in der Spalte K alle '0 -übertroffen' (gemäss Vorgabe in der Zelle $A2).
Und nächstes Jahr?
Ganz einfach. Dann wird ein neues Registerblatt 'Daten_2013' in die Datei kopiert und die Jahreszahlen auf 2010, 2011, 2012, 2013 angepasst. Auch wenn tausende Formeln dahinterstecken werden wieder die letzten vier Jahre ausgewertet, natürlich unter der Vorausetzung, dass der Indirektbefehl konsequent eingesetzt wurde.
Der Indirektbefehl ist übrigens sehr universell anwendbar und bietet in solchen Fällen eine gewaltige Erleichterung.
Nehmen wir einmal an, dass die Tabellenblätter der jeweils letzten vier Jahre ausgewertet werden sollen. Konventionell könnte dann eine Formel wie folgt lauten:
=ZÄHLENWENN(Daten_2012!D:D;$A2) -> Daten_2012 ist das Tabellenblatt von 2012
Auf diese Weise müssen sämtliche Formeln angepasst werden.
Hier hilft vielleicht der 'Indirekt' Befehl. Die Formel lautet dann schlicht und ergreifend
=ZÄHLENWENN(INDIREKT("Daten_" & E$1 & "!K:K");$A2)

Was passiert jetzt hier:
Die Jahreszahl 2012 steckt nun relativ in der Zelle E$1
Excel sucht also im Registerblatt 'Daten_2012' in der Spalte K alle '0 -übertroffen' (gemäss Vorgabe in der Zelle $A2).
Und nächstes Jahr?
Ganz einfach. Dann wird ein neues Registerblatt 'Daten_2013' in die Datei kopiert und die Jahreszahlen auf 2010, 2011, 2012, 2013 angepasst. Auch wenn tausende Formeln dahinterstecken werden wieder die letzten vier Jahre ausgewertet, natürlich unter der Vorausetzung, dass der Indirektbefehl konsequent eingesetzt wurde.
Der Indirektbefehl ist übrigens sehr universell anwendbar und bietet in solchen Fällen eine gewaltige Erleichterung.
Mittwoch, 16. Januar 2013
iphone - Kalender wird nur einseitig synchronisiert
Wenn der Kalender deines iPhones nur einseitig synchronisiert wird, also vom PC zum iPhone aber nicht umgekehrt, so könnte vielleicht dieser Artikel helfen.
Donnerstag, 10. Januar 2013
SAMSUNG Galaxy Tab 2 10.1 zum Schnäppchenpreis
Das SAMSUNG Galaxy Tab 2 10.1 ist seit ca. Mitte 2012 auf dem Markt. In Tests schloss es vor allem wegen dem Preis von ca. 420€ meist nur mittelmässig ab. Wobei zu erwähnen ist, dass Smartphones und Tablets fast schon eine Religion sind. Dadurch sind viele Tests ganz klar subjektiv gefärbt. Nun ist dieses Tablet in der Schweiz zum Schnäppchenpreis von ca. CHF 270 (ca. 220€) erhältlich. Mit einem Spontankauf habe ich mir das Teil zugelegt und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden. Installiert ist das neuste Android 4 (Ice Cream Sandwich). Der 1 GHz Dualcore Prozessor der im Tablet herumwerkelt, ist zwar nicht mehr neuste Generation sorgt aber nichts desto trotz für ein flüssiges Arbeiten. Die Bildschrimauflösung von 1280x800 Pixeln kommt natürlich nicht an das iPad 4 heran, ist aber für das bequeme Surfen auf dem Sofa absolut genügend.
Echte Freaks versuchen natürlich ein Nexus Tablet zu ergattern, welches sicher weitgehend für den Preissturz verantwortlich ist. Für die Andern ist das Samsung Galaxy vielleicht eine Überlegung wert.
Sonntag, 6. Januar 2013
Aufräumen mit einem Click
Eigentlich bin ich kein Freund von Optimierungstools für das Betriebssystem. Meistens wird das System verschlimmbessert. CCleaner ist jedoch ein weit verbreitetes Tool für die Reinigung von Windows und erst noch Freeware. Ich lasse es gelegentlich laufen und es werden jedesmal Gigabytes von Daten gelöscht. An sich eher beunruhigend, aber nach jahrelangem Einsatz hatte ich noch nie ein Problem. Zum Glück gibt es auch eine Vorschau bevor etwas gelöscht wird. Man muss sich einfach bewusst sein, dass wirklich viele temporäre Daten gelöscht sind. So muss man sich bei Seiten wie z.B. GMail wieder neu anmelden. Was genau zu löschen ist, kann ziemlich fein konfiguriert werden. Ich empfehle, die Standardeinstellungen zu belassen, oder allenfalls Default Häkchen inaktiv setzen.
Bevor die Registry gereinigt wird, kann auf Wunsch ein Backup erstellt werden, was man unbedingt tun soll. Aber auch in diesem Bereich hatte ich noch nie ein Problem. Ob ein bereits instabiles System gerettet werden kann, ist eher fraglich. Ausserdem sollten parallel keine weiteren Optimierungstools eingesetzt werden. Ihr könnt eure Erfahrungen (positiv oder negativ) gerne in den Kommentaren hinterlassen.
Bevor die Registry gereinigt wird, kann auf Wunsch ein Backup erstellt werden, was man unbedingt tun soll. Aber auch in diesem Bereich hatte ich noch nie ein Problem. Ob ein bereits instabiles System gerettet werden kann, ist eher fraglich. Ausserdem sollten parallel keine weiteren Optimierungstools eingesetzt werden. Ihr könnt eure Erfahrungen (positiv oder negativ) gerne in den Kommentaren hinterlassen.
Freitag, 4. Januar 2013
Kleine Helferlein - WinDirStat
Link Tipp des Tages
Uhren in verschiedensten Ausführungen zum Beispiel für die Verwendung in euren Homepages finder ihr hier
Donnerstag, 3. Januar 2013
Wir erstellen ein Hörbuch für iPad / iPhone
Wer Hörbücher auf CD kauft, muss sie zunächst in Audiodateien umwandeln, um sie für iPhone / iPad nutzbar zu machen. Bei umfangreichen Werken kommen da schnell mehrere hundert Einzeldateien zusammen, welche die iTunes-Bibliothek verstopfen. Ein weiterer Nachteil: Im Zufallsmodus tauchen ab und zu unter Umständen Schnipsel aus den Hörbüchern auf. Das trübt den Hörgenuss.
Mit dem folgenden Rezept kann im Handumdrehen ein schönes, kompaktes Hörbuch erstellt werden. Beim ersten Mal dauert es wegen den notendigen Vorbereitungen etwas länger. Anschliessend lassen sich aber in wenigen Minuten schöne, kompakte Hörbücher erstellen.
Anschliessend laden wir uns die Aktuelle Version der Freeware herunter, welche dann die Hauptarbeit übernimmt:
http://lodensoftware.com/chapter-and-verse/
Die Software lässt sich selbsterklärend installieren. Das pdf Handbuch befindet sich im gleichen Verzeichnis wie das Programm. Zudem verfügt das Programm über eine gute Hilfefunktion.
Mit 'Add Files' können nun die gewünschten Files aus der iTunes Mediathek geholt werden. Wo die Dateien liegen, ist aus den 'Einstellungen - Erweitert' ersichtlich. Die gesuchten Dateien sind dann im Ordner 'Music' in einem eigenen Ordner zu finden. Der Ordner hat aber nicht unbedingt den Namen des Hörbuchs. Also gegebenenfalls im Explorer nach einem Stichwort suchen. In den Files ist nämlich der Name des Hörbuchs üblicherweise vorhanden.
Es können auf diese Weise auch mehrere CD eingelesen werden. Ist die Reihenfolge falsch, kann sie mit 'Move File Up' und 'Move File down' korrigiert werden. Dabei können auch mehrere Files selektiert und gleichzeitig verschoben werden. Die korrekte Reihenfolge kann im nächsten Schritt geprüft werden. Das direkte Verschieben ist aber nur in diesem Reiter möglich.
Nun wechseln wir zum Reiter 'Chapters':
Mit der Wahl 'Input Files <Metadata Title #' sparen wir uns nun viel Tipparbeit, da die richtigen Titel gesetzt werden (dieser Schritt scheint in anderen Anleitungen untergegangen zu sein :-)). Das '#' ist übrigens ein Platzhalter für die Kapitelnummer.
Nun beackern wir noch den Reiter 'Metadata'
Im 'Titel' ist standardmässig nun das erste Kapitel drin. Wir wollen jedoch den Titel des Hörbuches. Bei Arthist, habe ich hier noch den Buchautor vornehin gesetzt. Das sind die beiden Zeilen, die später auf dem iPad sichtbar sind.
Mit 'Select Artwork' kann nun noch ein Bild setzen.
Nun geht es los und wir drücken 'Build Audiobook'. Als Pfad geben wir '----\books' an. Die Frage, ob das Buch in die iTunes Mediathek aufgenommen werden soll, beantworten wir natürlich mit ja.
Nun finden wir ein schönes Buch in der Mediathek unter 'Bücher'. Allenfalls muss in den Synchronisations Einstellungen von iTunes noch die Synchronisation der 'Bücher -> Hörbücher' aktiviert werden. Dazu muss natürlich das entsprechende Gerät im iTunes selektiert sein. Der entsprechende Reiter findet sich dann oben.
Wenn alles funktioniert löschen wir im Register 'Musik' als allerletzten Schritt die eingelesenen AAC Dateien aus der Mediathek (Achtung, nicht das eben erzeugte Buch, welches unter 'Bücher' zu finden ist.)
Viel Spass!
Mit dem folgenden Rezept kann im Handumdrehen ein schönes, kompaktes Hörbuch erstellt werden. Beim ersten Mal dauert es wegen den notendigen Vorbereitungen etwas länger. Anschliessend lassen sich aber in wenigen Minuten schöne, kompakte Hörbücher erstellen.
1. Die Vorbereitung (nur das erste Mal erforderlich)
Im iTunes:
Anschliessend laden wir uns die Aktuelle Version der Freeware herunter, welche dann die Hauptarbeit übernimmt:
http://lodensoftware.com/chapter-and-verse/
Die Software lässt sich selbsterklärend installieren. Das pdf Handbuch befindet sich im gleichen Verzeichnis wie das Programm. Zudem verfügt das Programm über eine gute Hilfefunktion.
2. Einlesen der Audio CD('s)
iTunes starten
Nun wird die gewünschte Audio CD eingelegt und die darauf folgende Frage, ob die Dateien in die Mediathek eingelesen werden soll, mit ja beantwortet.
Am besten schaut man gleich nach wo die Dateien hingelegt wurden.
3. Hörbuch erstellen
Das Programm 'Chapter and Verse' starten:
Mit 'Add Files' können nun die gewünschten Files aus der iTunes Mediathek geholt werden. Wo die Dateien liegen, ist aus den 'Einstellungen - Erweitert' ersichtlich. Die gesuchten Dateien sind dann im Ordner 'Music' in einem eigenen Ordner zu finden. Der Ordner hat aber nicht unbedingt den Namen des Hörbuchs. Also gegebenenfalls im Explorer nach einem Stichwort suchen. In den Files ist nämlich der Name des Hörbuchs üblicherweise vorhanden.
Es können auf diese Weise auch mehrere CD eingelesen werden. Ist die Reihenfolge falsch, kann sie mit 'Move File Up' und 'Move File down' korrigiert werden. Dabei können auch mehrere Files selektiert und gleichzeitig verschoben werden. Die korrekte Reihenfolge kann im nächsten Schritt geprüft werden. Das direkte Verschieben ist aber nur in diesem Reiter möglich.
Nun wechseln wir zum Reiter 'Chapters':
Mit der Wahl 'Input Files <Metadata Title #' sparen wir uns nun viel Tipparbeit, da die richtigen Titel gesetzt werden (dieser Schritt scheint in anderen Anleitungen untergegangen zu sein :-)). Das '#' ist übrigens ein Platzhalter für die Kapitelnummer.
Nun beackern wir noch den Reiter 'Metadata'
Mit 'Select Artwork' kann nun noch ein Bild setzen.
Nun geht es los und wir drücken 'Build Audiobook'. Als Pfad geben wir '----\books' an. Die Frage, ob das Buch in die iTunes Mediathek aufgenommen werden soll, beantworten wir natürlich mit ja.
Nun finden wir ein schönes Buch in der Mediathek unter 'Bücher'. Allenfalls muss in den Synchronisations Einstellungen von iTunes noch die Synchronisation der 'Bücher -> Hörbücher' aktiviert werden. Dazu muss natürlich das entsprechende Gerät im iTunes selektiert sein. Der entsprechende Reiter findet sich dann oben.
Wenn alles funktioniert löschen wir im Register 'Musik' als allerletzten Schritt die eingelesenen AAC Dateien aus der Mediathek (Achtung, nicht das eben erzeugte Buch, welches unter 'Bücher' zu finden ist.)
Viel Spass!
Montag, 24. Dezember 2012
Khan Academy - Learning by doing
Khan Academy ist ein kostenloses, internationales Lernportal mit tausenden von Lernvideos zu Themen wie Mathematik, Biologie, Geschichte und vieles mehr. Offenbar gibt es bereits Schulen, welche Khan Academy in den Unterricht integrieren. Davon soll aber hier nicht die Rede sein. Bei diesbezüglichem Interesse weiss wie immer Google Bescheid.
Was ich an diesem Portal aber für diesen Blog erwähnenswert finde, sind die Tutorials zum Thema Computer Science. Links ist ein Programmfragment aufgelistet, rechts das Ergebnis. Durch Manipulationen und Ergänzungen im Programm ist direkt das Ergebnis sichtbar. Zu jedem Thema gibt es ein Lernvideo. Am Schluss werden einige Aufgaben gestellt.
Auf diese Weise können auf spielerische Art Programmierbasics erkundet werden, ohne Installation von einer Programmierumgebung. Es können sogar eigene Programme geschrieben werden. Das gesamte API basiert natürlich auf JavaScript. Dadurch werden die Programme clientseitig ausgeführt und alles ist sehr schnell und die Ergebnisse sind direkt sichtbar.
Es gäbe noch viel über das Portal zu schreiben, aber am besten erkundet ihr es selbst.
Donnerstag, 9. August 2012
Weisser Bildschirm mit Firefox
Wenn beim Abspielen von Filmen im Firefox nur noch ein weisser Bildschirm erscheint, dann kann das im Zusammenhang mit dem RealPlayer Download PlugIn stehen. Scheinbar ist das PlugIn auf eine Sperrliste geraten. Gemeldet wird freundlicherweise gar nichts. Die Gründe sind für mich diffus. Interessenkonflikt oder Sicherheitsproblem? Das ist hier die Frage.
Da eine Deinstallation von PlugIns im Firefox noch aus der Vorsteinzeit stammt, ist die Deaktiverung im RealPlayer einfacher. Wie es geht, erseht ihr aus dem Bild. Dafür funktioniert der direkte Download dann auch in den andern Browsern nicht mehr.
Übrigens: Auch an die ganz Schlauen wurde gedacht: Das Deaktivieren des PlugIn nützt nichts.
Da eine Deinstallation von PlugIns im Firefox noch aus der Vorsteinzeit stammt, ist die Deaktiverung im RealPlayer einfacher. Wie es geht, erseht ihr aus dem Bild. Dafür funktioniert der direkte Download dann auch in den andern Browsern nicht mehr.
Übrigens: Auch an die ganz Schlauen wurde gedacht: Das Deaktivieren des PlugIn nützt nichts.
Freitag, 29. Juni 2012
Windows 8 in der Virtual Box - leider nicht für jedermann
Will man den Preview von Windows 8 in der Virtual Box von Oracle austesten, so müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Die Systemanforderungen gemäss Microsoft muten sehr tief an. Hier verkehren sich die sonst üblichen Übertreibungen der Marketingleute auf wundersame Weise ins Gegenteil:
Systemanforderungen für die Windows 8 Beta:
- CPU: 1 GHz oder schneller
- RAM: 1 GiB (32 Bit) und 2 GiB (64 Bit)
- HDD: 16 GByte (32 Bit) und 20 GByte (64 Bit)
- Grafikkarte mit DirectX 9 oder besser
- App-Schnappschüsse: Mindestens 1.366 x 768 (ansonsten: 1.024 x 768)
- Für Touchfunktionen ist ein Tablet-PC oder ein Monitor erforderlich, der Mehrfingereingabe unterstützt.
- Um Apps aus dem Windows Store herunterladen und ausführen zu können, benötigt man eine Internetverbindung und eine Bildschirmauflösung von mindestens 1024 x 768.
- Zum Andocken von Apps ist eine Bildschirmauflösung von mindestens 1366 x 768 erforderlich
Ob mit einem solch schwachbrüstigen PC Freude aufkommt, wage ich stark zu bezweifeln.
Installiert man das System in der Virtual Box, ist aber ausserdem die Bedingung, dass der Host Hardwarevirtualisierung (VT-x/AMD-V) unterstützt. Ist das nicht der Fall - Pech gehabt. Aus diesem Grund gehöre ich jetzt auch nicht zu den (glücklichen?) Testusern. Liest man die Bewertungen auf einschlägigen Sites, so sind die Noten gelinde gesagt hundsmiserabel. Es ist aber nicht ganz klar, ob das ausser der mannigfaltigen Probleme auch mit der ungewohnten Verkachelung zu tun haben könnte. Leider werde ich das jetzt noch nicht wissen.
Ob die CPU VT-X/AMD-V unterstützt findet ihr für Intel Chips hier. Unterstützt der Chip die Virtualisierung, dann ist er so modern, dass ihr davon ausgehen könnt, dass der PC die Systemanforderungen erfüllt. Es gibt dann aber die nächste Falle: VT-x/AMD-V muss im BIOS vorhanden und aktiviert sein. Es kann also sein, dass die Funktion im BIOS aktiviert werden muss, oder sogar ein Update angesagt ist.
Ist alles im grünen Bereich, so ist das in der Virtual Box im Reites System -> Accelerartion ersichtlich. Andernfalls ist der Reiter ausgegraut.
Habt ihr es bis hierhin geschafft? Glückwunsch, dann geht es jetzt hier weiter.
Donnerstag, 28. Juni 2012
Keine Angst vor Access
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Ich habe ja schon viel über Datenmodellierung im allgemeinen und Access im speziellen gelesen. Aber dieses Buch ist wirklich erste Sahne. Es richtet sich sowohl an Anfänger wie auch an Fortgeschrittene. Nach einer ausgezeichneten Einführung in die Welt der Datenmodellierung werden diverse praktische Beispiele von der Idee bis zum Produkt Schritt für Schritt besprochen.
Schaut man die Rezensionen in Amazon an, so kann mit 4.8 von 5 Sternen nicht nur ich dieses Buch bedingungslos empfehlen!
Übrigens: Vielfach bekommt man, was man bezahlt. Dieses Buch ist aber im Vergleich zu andern Bücher eine Ausnahme!
Zur Einstimmung hier der Pressetext:
Im Gegensatz zu einer Textverarbeitung wie Word oder einer Tabellenkalkulation wie Excel ist eine Datenbank wie Access nicht intuitiv erlernbar. Der Grund dafür ist, dass vor der Benutzung von Access eine Problemanalyse erforderlich ist. Sie können also nicht Access starten und sofort nutzen; Sie müssen vielmehr erst überlegen, welche Daten Sie mit Access verwalten möchten und wie diese Daten untereinander zusammenhängen. Dazu kommt, dass Access ohne ein Minimum an Programmierung kaum sinnvoll eingesetzt werden kann. Andreas Stern zeigt Ihnen beides in diesem Buch: Er befähigt Sie zur Erstellung von korrekten Datenmodellen und gibt außerdem mithilfe von praxisrelevanten Beispielen eine kompakte Einführung in die Programmierung. Dieses Buch baut auf den sehr erfolgreichen ersten beiden Auflagen auf und berücksichtigt nun auch Access 2010. Dieses Buch ist ein Arbeitsbuch, das Sie nicht nur zum Lesen und Nachschlagen, sondern vor allem zum Mitmachen einlädt. Anschließend sind Sie in der Lage, tatsächlich sinnvoll mit Access zu arbeiten.
Mittwoch, 27. Juni 2012
Probleme mit der Ordnerstruktur beim Entpacken von Dateien?
Freitag, 1. Juni 2012
Bedingte Formatierung in Excel: Einfärben von Zellen in Bereichen
Hier ein erprobtes Beispiel mit drei Regeln, wie ich meine Pendenzenlisten einfärbe:
Erledigt (ganze Zeile grün): $L12>0 (in Spalte L steht ein Datum)
Abgelaufen (ganze Zeile rot): $K<Jetzt() (in Spalte K steht Fäll. Datum )
Leer (ganze Zeile weiss): $D12=0 (bei fehlendem Index nach Ende der Liste)
Die genauen Definitionen sind im Bild ersichtlich. Recht tricky sind dabei dabei die Dollarzeichen, die genau so gesetzt werden müssen!
Mit diesen Regeln können 9999 Zeilen abgefackelt werden, reicht das nicht, kann einfach die Grenze erhöht werden.
Montag, 21. Mai 2012
Unidentifiziertes (Flug)Objekt
Kürzlich hatte ich das Problem, dass sich der Treiber meiner TV Karte verabschiedete. Da diese Karte beim Kauf des PC's bereist eingebaut war, hatte ich keine Ahnung, was das f'ür ein genauer Typ ist. Die Hersteller machen es sich ja einfach und verweisen in solchen Fällen auf das Manual. Nur steht dort leider meistens nichts brauchbares (10 Seiten Haftungsausschlüsse und 2 Seiten Information oder so.) Auch auf der Karte steht nichts aufschlussreiches. Aber zum Glück gibt es Google dein Freund - er hat mich schliesslich auf den 'Unknown Device Identifier' gebracht. Nun bin ich Treiber Tools gegenüber sehr skeptisch und rate dringend davon ab, auf Grund der 'Ratschläge' solcher Tools einen meist kostenpflichtigen Treiber Update durchzuführen wenn das System einwandfrei läuft.
Bei einem wirklichen Problem kann aber ein solches Tool gute Dienste leisten. In meinem Fall hat es mich direkt auf die Hauppauge Seite gebracht. Der vorgeschlagene Treiber war zwar nicht ganz korrekt, aber das hat zum Glück Hauppauge hingebogen. Meist sind die Treiber der namhaften Hersteller in Packages organisiert. Der korrekte Treiber wird dann automatisch ausgewählt. Da die Reviews dieses Progrämmchen nicht schlecht sind, habe ich beschlossen darauf hinzuweisen. Mir hat's auf jeden Fall sehr geholfen und alles läuft wieder rund. Mehr darüber findet ihr hier
Bei einem wirklichen Problem kann aber ein solches Tool gute Dienste leisten. In meinem Fall hat es mich direkt auf die Hauppauge Seite gebracht. Der vorgeschlagene Treiber war zwar nicht ganz korrekt, aber das hat zum Glück Hauppauge hingebogen. Meist sind die Treiber der namhaften Hersteller in Packages organisiert. Der korrekte Treiber wird dann automatisch ausgewählt. Da die Reviews dieses Progrämmchen nicht schlecht sind, habe ich beschlossen darauf hinzuweisen. Mir hat's auf jeden Fall sehr geholfen und alles läuft wieder rund. Mehr darüber findet ihr hier
Montag, 30. Januar 2012
Link des Tages: pcAnywhere ist gefährlich
Für den Hersteller von Securitysoftware Symantec hat das Jahr nicht gut angefangen. Anfang Januar wurde bekannt, dass eine Hackergruppe Teile des Softwarecodes gewisser Produkte von Symantec gestohlen hatten. Nun hat der US-amerikanische Softwarehersteller seine Kunden davor gewarnt, seine Fernwartungssoftware pcAnywhere zu verwenden.
Samstag, 28. Januar 2012
LastPass - Das letzte Passwort, das man sich merken muss
Die Passwörter die man sich merken muss, gehen langsam Richtung unendlich. Ebenso gibt es unzählige Passwortmanager. Ich habe auch schon einige getestet. Ein wirklich empfehlenswerter Passwortsafe ist LastPass. Ein witziges Einführungsfilchen seht ihr oben. Auf der Homepage gibt es Beschreibungen, Support, Webcasts usw. wie gesagt, eine Empfehlung wert.
PS: Bei sensiblen Daten muss jeder selbst wissen, ob er diese einem Passwortmanager anvertrauen will. Ich nehme jedenfalls Abstand davor!
Montag, 12. Dezember 2011
Automatische Zeilennummerierung in Excel
Die automatische Zeilennummerierung ist eine hilfreiche und tolle Sache. Man kann entscheiden, ob die Zellen kopiert oder weiternummeriert werden sollen. Die Beschreibung von Microsoft ist aber schon etwas veraltet, es sind nicht alle Optionen beschrieben. Das ist kein Problem, ist doch das Ausfüllkästchen selbsterklärend. Bei mir verhielt sich die Funktion leider jedoch meistens nicht wie gewünscht. Ich bin dann nach längerem Suchen auf die einfache, aber ärgerliche Lösung gestossen: Es darf kein Filter aktiv sein, sonst funktioniert's nicht richtig.
Freitag, 9. Dezember 2011
Produkteleitfaden Internet Exolorer 9
In einer Zeit wo sich Informationshäppchen (Snippets) zum absoluten Informationsoverkill zusammenfügen, finde ich den schön gemachten Produkteleitfaden von Microsoft zum Internet Explorer (ie9) sehr erfrischend. Auf ca. 80 Seiten wird mit leicht lesbarem Text und schönen Bildern dargestellt was Sache ist. Bravo!
Dienstag, 1. November 2011
WebMatrix (1) - Websites mach ich dir mit links
Inhaltsverzeichnis dieser Serie
alle Folgen zeigen
1 - Websites mach ich dir mit links
2 - Bist Du bereit für die Matrix?
3 - For your eyes only
4 - Jetzt geht es an das eingemachte
5 - Templates
6 - Administration
7 - Razor seift alle ein
8 - Die kleinen Helferlein
9 - Login, Mail und Captchas
Achtung: Diese Serie wurde in einen eigenen Blog verlegt. Die Beiträge hier werden mit der Zeit gelöscht. Bitte hier clicken!
Zur Zeit von Microsofts Frontpage war die Welt noch einfach. Das Web steckte in den Kinderschuhen, php war noch nicht erfunden und die Konkurrenz überschaubar.
Microsofts Bemühungen den Anschluss zu behalten, gipfelten in hochkomplexen Tools mit relativ schwacher Integration untereinander. Für Profis durchaus machbar, aber für die vielen Hobbydesigner war die Einstiegshürde einfach zu hoch. Mit WebMatrix versucht nun Microsoft einen Befreiungsschlag, der meiner Ansicht nach recht gut gelungen ist.
Die Einstiegshürde war aber für mich ziemlich hoch, weil es schwierig war, das Tool im Umfeld von Visualstudio, Developper Kits, SQL Versionen usw. überhaupt einzuordnen und entsprechende Einstiegshilfe zu finden. Sucht man bei Amazon, so sieht man, dass das Tool an sich schon alt ist (Bücher von 2002!), aber wirklich zu gebrauchen sind nach meinen Informationen erst die neuen Versionen. Zu den neusten Versionen habe ich noch keine deutsche Literatur gefunden und der Inhalt der englischen Bücher lässt sich auch im Internet finden.
In einer Artikelfolge werde ich auf verschiedene Aspekte von WebMatrix eingehen und einen möglichen Weg aufzeigen, wie der Einstieg auch einfach sein kann.
Wie bereits erwähnt, richtet sich Webmatrix an Ersteller von einfacheren Projekten. Ein Aufstieg in höhere Ligen ist aber jederzeit möglich.
Montag, 31. Oktober 2011
Webmatrix (9) - Login, Mails und Captchas
Ich bin auf die Webmatrix gestossen, weil ich schon lange eine Pendenzenverwaltung der spezielleren Art mit einfacher 'Grafik' aber ausgefeilten Datenbankfunktionen bauen wollte. Aus diesen Grund verlassen wir jetzt die Bäckerei und wenden uns dem Starter Template zu. In der letzten Folge haben wir mit wenigen Befehlen ein Gästebuch konstruiert. In dieser Folge bauen wir uns mit nicht viel mehr Befehlen eine komplette Webauthentifikation mit Captcha Sicherung und Mailversand, um sicherzustellen, dass sich die richtige Person auf der Seite registriert hat.
Mit 'new Site - Template' laden wir die englische Starterseite. Mit der neusten Betaversion von Webmatrix funktioniert das Template einwandfrei. Von älteren Versionen habe ich gehört, dass Bugs vorhanden sind.Ich habe die Seite mal 'Pendenzenliste' genannt. Wie weit ich das Projekt hier im Blog beschreibe, lasse ich vorderhand mal offen. Interessenten können aber gerne einen Kommentar hinterlassen.
Als ersten Schritt schalten wir die Administration frei, wie das in Folge 6 beschrieben wurde. Sinnvollerweise installiert man jetzt die neuste Webhelper Library, die unter 'Pakete - Anzeigen online' zu finden ist. Diese Library arbeitet im Hintergrund und wird z.B. bereits für die Funktion der Captchas benötigt.
Als zweiten Schritt richten wir das Mail ein. Dazu werden in der Seite _AppStart.cshtml die Kommentare entfernt und die Zugangsdaten des Mails eingetragen. Und o Wunder, o Wunder dem Mail Helper sei Dank, funktioniert das Mail bereits.
Mit 'Run - Registration' gelangt man auf die Anmeldeseite, die eigentlich bereits funktioniert. Es befindet sich eine Anleitung auf der Seite, wie man einen Captcha Code einbauen kann. Das machen wir übungshalber im dritten Schritt. Die 'Arbeit' besteht darin, sich auf der Seite reCaptcha zu registrieren, den Public und den Privat Key zu besorgen und am richtigen Ort einzutragen und einige Kommentare zu entfernen. Das war's dann bereits.
Jetzt kann man sich registrieren, bekommt einen Aktivierungslink per Mail und kann einen Account aktivieren.
Ging das zu schnell? Nochmals langsam zum mitschreiben findet sich hier eine Anleitung.
Samstag, 29. Oktober 2011
Webmatrix (8) - Die kleinen Helferlein
Direkt hier gelandet? Alle Beiträge über Webmatrix zeigen
Webmatrix ist sehr stark darauf ausgerichtet, dass fertige Quellen einfach eingebunden werden können. Ein wichtiges Instrument sind dabei die 'Helper'. Helper sind vom Prinzip her Klassen, deren Methoden und Eigenschaften äusserst einfach angesprochen werden können.
Auf eine Vielzahl von Helpern kann über die Admin Seite zugegriffen werden.Es gibt aber auch noch andere Quellen wie die Snippet Plattform Gist. Snippets sind kleine wiederverwendbare Codeschnipsel.
Im folgenden wollen wir einmal ein Gästebuch in die Bäckerei einbauen. Die Bäckerei wie in Folge 5 beschrieben, kann schon mal gestartet werden. Die dort gemachten Codeanpassungen werden für das Gästebuch nicht benötigt. Es kann also auch das Standardtemplate verwendet werden. Als Vorbereitung benötigen wir nun noch eine neue Seite (rechts-Click auf den Root Eintrag - New File - CSHTML) mit dem Namen '_AppStart.cshtml'. Ausserdem wird noch ein Folder 'App_Code' und eine Seite GuestbookHelper.cshtml benötigt. Die defaultmässigen Inhalte der neuen Seiten können gelöscht werden. Das Ganze sieht dann so aus:
Nun holen wir uns ein Helperscript von Gist:
Das Script wird in den Kopierpuffer genommen und in die vorhin neu erstellte Seite 'GuestbookHelper.cshtml' kopiert. Anschliessend muss der Name der Datenbank in der ersten Codezeile eingetragen werden. Bei uns heisst die Datenbank 'bakery':
Nun initialisieren wir die Datenbank ....
.... und tragen auf der Seite 'Default.cshtml' folgenden Code ein:
Obiger Code bewirkt eine Anzeige des Gästebuchs. Man kann jetzt ruhig einmal die Seite mit Run ausführen. Auf 'Home' sihet man aber erst den Titel 'Gästebuch'. Noch nicht sehr sexy. Klar, wir brauchen noch Einträge. Somit ergänzen wir die Seite 'About' wie folgt:
Drückt man jetzt auf Run und wechselt auf About, sieht man ein Eingabeformular:
Nicht schlecht für eine Codezeile, oder? Leider hat das ganze nun noch einen Haken. 'Show Form' zeigt zwar das Eingabeformular, einen Befehl, den Eintrag zu speichern ist aber nirgens ersichtlich. In der konventionellen Programmierung würde nun der Befehl an die Datenbank folgen, nicht aber im Web. Hier wird das Formular mit 'Submit' abgeschickt und ruft sich selbst wieder auf. Im Kopf des Formulars wird dann geprüft, ob Einträge vorhanden sind. Wem das nicht geläufig ist, muss sich unbedingt in die Thematik einarbeiten.
Also brauchen wir im Kopf des Formulars noch folgenden Code:
Damit veranlassen wir den Eintrag in die Datenbank und springen nach dem Eintrag gleich auf die Seite Home. Der Helper verfügt über einen eigenen Test, ob ein Post Eintrag vorhanden ist. Auf die gezeigte Weise spart man sich aber einige CPU Takte, da der Helper nur bei einem Eintrag aufgerufen wird. Wenn nun alles richtig ist, müssten die Einträge jetzt vorgenommen werden und das sieht dann so aus:
Cool, nicht! Aber wo werden jetzt eigerntlich die Einträge gespeichert? Schauen wir unds doch mal die Datenbank an:
Wie man sieht, wurde eine Tabelle 'Guestbook' in der Datenbank 'bakery.sdf' angelegt. Hier werden die Daten verwaltet.
Zum Schluss wie üblich noch ein Linktipp. Im Webcast von Dariusz Paris werden die Helper und vieles mehr anschaulich erklärt.
Webmatrix ist sehr stark darauf ausgerichtet, dass fertige Quellen einfach eingebunden werden können. Ein wichtiges Instrument sind dabei die 'Helper'. Helper sind vom Prinzip her Klassen, deren Methoden und Eigenschaften äusserst einfach angesprochen werden können.
Auf eine Vielzahl von Helpern kann über die Admin Seite zugegriffen werden.Es gibt aber auch noch andere Quellen wie die Snippet Plattform Gist. Snippets sind kleine wiederverwendbare Codeschnipsel.
Im folgenden wollen wir einmal ein Gästebuch in die Bäckerei einbauen. Die Bäckerei wie in Folge 5 beschrieben, kann schon mal gestartet werden. Die dort gemachten Codeanpassungen werden für das Gästebuch nicht benötigt. Es kann also auch das Standardtemplate verwendet werden. Als Vorbereitung benötigen wir nun noch eine neue Seite (rechts-Click auf den Root Eintrag - New File - CSHTML) mit dem Namen '_AppStart.cshtml'. Ausserdem wird noch ein Folder 'App_Code' und eine Seite GuestbookHelper.cshtml benötigt. Die defaultmässigen Inhalte der neuen Seiten können gelöscht werden. Das Ganze sieht dann so aus:
Ein Click auf den Gästebuch Helper zeigt das Script. Um das Script kopieren zu können muss oben rechts 'raw' angewählt werden, sonst gibt es einen Buchstabensalat:
Das Script wird in den Kopierpuffer genommen und in die vorhin neu erstellte Seite 'GuestbookHelper.cshtml' kopiert. Anschliessend muss der Name der Datenbank in der ersten Codezeile eingetragen werden. Bei uns heisst die Datenbank 'bakery':
Nun initialisieren wir die Datenbank ....
.... und tragen auf der Seite 'Default.cshtml' folgenden Code ein:
Obiger Code bewirkt eine Anzeige des Gästebuchs. Man kann jetzt ruhig einmal die Seite mit Run ausführen. Auf 'Home' sihet man aber erst den Titel 'Gästebuch'. Noch nicht sehr sexy. Klar, wir brauchen noch Einträge. Somit ergänzen wir die Seite 'About' wie folgt:
Also brauchen wir im Kopf des Formulars noch folgenden Code:
Damit veranlassen wir den Eintrag in die Datenbank und springen nach dem Eintrag gleich auf die Seite Home. Der Helper verfügt über einen eigenen Test, ob ein Post Eintrag vorhanden ist. Auf die gezeigte Weise spart man sich aber einige CPU Takte, da der Helper nur bei einem Eintrag aufgerufen wird. Wenn nun alles richtig ist, müssten die Einträge jetzt vorgenommen werden und das sieht dann so aus:
Cool, nicht! Aber wo werden jetzt eigerntlich die Einträge gespeichert? Schauen wir unds doch mal die Datenbank an:
Wie man sieht, wurde eine Tabelle 'Guestbook' in der Datenbank 'bakery.sdf' angelegt. Hier werden die Daten verwaltet.
Zum Schluss wie üblich noch ein Linktipp. Im Webcast von Dariusz Paris werden die Helper und vieles mehr anschaulich erklärt.
Freitag, 28. Oktober 2011
Webmatrix (7) - Razor seift alle ein
Direkt hier gelandet? Alle Beiträge über Webmatrix zeigen
Wenn Webmatrix verwendet wird, will man dynamische Inhalte ausgeben. Andernfalls bräuchte man keine serverseitige Programmiersprache und auch keine Datenbank. Aber wie bringt man nun dem Server bei, was man ausgeben will? In php geschieht das wie im Bild dargestellt und dem $-Zeichen. Razor kennt nur ein einziges allgegenwärtiges Zeichen und zwar den @. Somit stellt Razor alles je dagewesene in den Schatten und kann auch nicht mehr übertroffen werden. Aber Achtung: Der Anwender muss wissen wie 'Razor' denkt, sonst gibt es unerwartete Ergebenisse. Auf der andern Seite ist Razor verblüffend fehlertolerant und kann manchmal fast gedankenlesen.
Razor unsterstützt schwerpunktmässig C# (Sharp? Razor? vielleicht deshalb Razor?). Erfreulicherweise wird aber auch Visualbasic unterstützt. Während es zu C# jede Menge Literatur gibt, ist das aber bei VB im Zusammenhang mit Webmatrix noch etwas rarer.
Betrachten wir zum Schluss dieses Teils noch kurz die obige Abbildung (unten nochmals wiedergegeben ohne HTML Code). Während php auch recht kurz gehalten ist, schlägt Razor dem Fass den Boden hinaus:
...
@for (int i=0; i<10; i++) {
@i
}
....
Der erste @ teilt dem Server mit, dass jetzt Code kommt. Der zweite @ markiert, dass i eine dynamische Variable ist und deshalb der Inhalt auszugeben ist. Punktum, das wars. Aber woher weiss Razor wo der Code aufhört. Was geschieht mit HTML innerhalb dem Code und ausserdem haben doch Mailadressen auch einen @ intus. Fragen über Fragen, die im nächsten Teil beantwortet werden.
Hier noch wie gewohnt ein Linktipp. Auserdem bitte Linktipp aus Teil 4 beachten.
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