Eine Folie mit Buchstaben, die man abrubbeln konnte - in den Achtzigerjahren war dieses Utensil unverzichtbar für alle, die an einem Vereinsblatt oder einem Schülerheftli bastelten. Oder beispielsweise in einer Firma eine Präsentation vorbereiteten. Die Verbreitung von Computern und Textverarbeitungsprogrammen machten diesen Titelwerkzeugen in den Neunzigerjahren den Garaus. Die Folien gibt es trotzdem noch - beispielsweise von Letraset, der grössten Firma dieser Branche. Ihr Hauptsitz liegt in Ashford, einer Stadt im Südosten Englands. Die Abreibebuchstaben sind verständlicherweise nicht mehr das Hauptgeschäft - heute setzt das Unternehmen auf den Onlineverkauf von Bildern, Schriften und Schreibzeug. Aber auch die Letraset-Lettern werden nach wie vor vertrieben. Sie sind nützlich, wenn ein Material beschriftet werden soll, das sich nicht leicht bedrucken lässt. Tafeln etwa, Schilder, Möbel und Fahrzeuge.
Quelle: Tages Anzeiger
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