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Mittwoch, 2. Dezember 2015

C# - Neues Fenster öffnen

Nach erfolgreichem Login soll typischerweise das Login Fenster verschwinden (Hide) und ein neues Fenster geöffnet werden (ShowDialog).
Dazu muss im Projektmappen Explorer ein neues Element (Window Form) hinzugefügt werden.
Der Code gemäss vorangegangenem Beispiel muss geringfügig ergänzt werden (gelb hinterlegt):

using System;
using System.Data;
using System.Windows.Forms;
using MySql.Data.MySqlClient;
 
 
 
namespace First_C_Sharp_App
{
    public partial class Login : Form
    {
        
        public Login()
        {
            InitializeComponent();
            password_txt.PasswordChar = '#';
        }
 
       
 
        private void btnLogin_Click(object sender, EventArgs e)
        {
            try
            {
                string myConnection = "datasource=localhost;port=3306; " +
                                      "username=root;password=xyz";
                MySqlConnection myConn = new MySqlConnection(myConnection);
                MySqlCommand SelectCommand = new MySqlCommand
                    ("select * from database.edata where user_name='" +
                         username_txt.Text + "' and password='" 
                         + password_txt.Text + "' ;", myConn);
                MySqlDataReader myReader;
                
                myConn.Open();
                myReader = SelectCommand.ExecuteReader();
                int count = 0;
                while (myReader.Read())
                {
                    count++;
                }
                if (count == 1)
                {
                    MessageBox.Show("Username und Password ist correct");
                    this.Hide();
                    Form2 f2 = new Form2();
                    f2.ShowDialog();
 
                }
                else if (count>1)
                {
                    MessageBox.Show
                        ("Duplicate Username and password ... Access denied");
                }
                else
                {
                    MessageBox.Show
                        ("Username or password not correct ... Please try again");
                } 
                
                myConn.Close();
 
 
            }
            catch (Exception ex)
            {
                MessageBox.Show(ex.Message);
 
            }
 
        }
    }
}

Montag, 30. November 2015

C# - Formulare verschönern

Das Formular soll nun noch etwas aufgepeppt werden. Ähnlich wie von Access gewohnt, gibt es die GroupBox (um Username, Password und Login button) und eine PictureBox für die Aufnahme von Bildern.
Aber woher nun die Bilder nehmen? Eine gute Quelle ist IconArchive. Hier können alle möglichen und unmöglichen Bilderr gratis in diversen Auflösungen heruntergeladen werden:

In der Suchbox kann die Kategorie eingegeben werden, im Search Filter links, die gewünschte Auflösung. Bei Mausover erscheinen die möglichen Formate, die angewählt werden können. Das Bild muss dann mit rechter Maustaste und 'Bild speichern unter ....' nur noch heruntergeladen werden.

Ist die Picturebox im Visualstudio ausgewählt, so erscheint oben rechts ein Pfeil in einem Rechteck. Dieser Pfeil dient direkt der Bildauswahl. In der nun erscheinenden Dialogbox kann das Bild 'importiert' werden.

Für Icons in Buttons wird die Grösse 16x16 verwendet. Das Bild wird über die Eigenschaft 'Image' ausgewählt und mit 'ImageAlign' nach Wunsch platziert.


Damit sieht das Formular nun etwa so aus:


C# und mySQL - Login Formular

Nachdem die Anbindung an die SQL Datenbank geglückt ist, erstellen wir doch ein Login Formular. Schliesslich wollen wir die Datenbank nutzen.

Das Formular wird in Windows Forms erstellt und sieht ungefähr so aus:
In mySQL erstellen wir eine Tabelle 'edata' mit den folgenden Feldern:


Mit dem folgenden Code greifen wir nun auf die Daten zu:

using System;
using System.Data;
using System.Windows.Forms;
using MySql.Data.MySqlClient;
 
 
 
namespace First_C_Sharp_App
{
    public partial class Login : Form
    {
         
        public Login()
        {
            InitializeComponent();
        }
 
       
 
        private void btnLogin_Click(object sender, EventArgs e)
        {
            try
            {
                string myConnection = "datasource=localhost;port=3306; " +
                                      "username=root;password=xyz";
                MySqlConnection myConn = new MySqlConnection(myConnection);
                MySqlCommand SelectCommand = new MySqlCommand
                    ("select * from database.edata where user_name='" +
                         username_txt.Text + "' and password='" 
                         + password_txt.Text + "' ;", myConn);
                MySqlDataReader myReader;
                myConn.Open();
                myReader = SelectCommand.ExecuteReader();
                int count = 0;
                while (myReader.Read())
                {
                    count++;
                }
                if (count==1)
                {
                    MessageBox.Show("Username und Password ist correct");
 
                }
                else if (count>1)
                {
                    MessageBox.Show
                        ("Duplicate Username and password ... Access denied");
                }
                else
                {
                    MessageBox.Sho
                        ("Username or password not correct ... Please try again");
                } 
                
                myConn.Close();
 
 
            }
            catch (Exception ex)
            {
                MessageBox.Show(ex.Message);
 
            }
 
        }
    }
}
'user_name' und 'password' sind bewusst einfach gehalten, damit man einfach herumspielen kann.
Passwort korrekt, doppelt, falsch ....
Ansonsten müsste die Routine selbst erklärend sein.
Zum Schluss noch ein Tipp: Gibt man im Textfeld 'Password' unter 'Eigenschaften' als 'PasswordChar' z.B. '#' ein, so wird die Eingabe mit diesem Zeichen maskiert, wie es sich für die Eingabe von Passwörtern gehört. Selbstverständlich kann das auch per Coder erledigt werden:
password_txt.PasswordChar = '#';
 Der Code muss aber wo erfolgen? Natürlich nach
 InitializeComponent();
Andernfalls ist das Fenster bereits geöffnet und die Eingabe erscheint im Klartext.

Sonntag, 29. November 2015

Visual Studio - Productivity Power Tools 2015


Die Productivity Power Tools stellen einige phantastische Funktionen zur Erweiterung von Visaul Studio zur Verfügung. Neben einigen praktischen Hilfsmitteln welche die Lesbarkeit des Codes erhöhen ist auch eine HTML Kopierfunktion des Codes enthalten. Wer sich also vielleicht gewundert hat, wie der Codeschnipsel aus dem letzten Beitrag entstanden ist, hat hier die Lösung - Ctrl C, Ctrl V, fertig.
Ich behaupte mal, es lohnt sich auf jeden Fall diesen Link zu besuchen und dieses Video anzuschauen.
Diesem Kommentar kann ich mich nur anschliessen:
These are terrific features, and I congratulate your team on building them.

C# und mySQL - Connect Database

Nachdem alles eingerichtet ist, kann der Connect folgendermassen durchgeführt werden:
Es wird von einem Windows Form ausgegangen und einem Button 'btnMySQL'. Mit dem folgenden Code wird ein Connect der Datenbank erreicht:

using System;
using System.Data;
using System.Windows.Forms;
using MySql.Data.MySqlClient;
 
 
 
namespace First_C_Sharp_App
{
    public partial class Form1 : Form
    {
        mySqlDataAdapter myDataAdapter;
 
        public Form1()
        {
            InitializeComponent();
        }
 
        private void btnMySql_Click(object sender, EventArgs e)
        {
            try
            {
                string myConnection = "datasource=localhost;port=3306; "+
                                      "username=root;password=xyz";
                MySqlConnection myConn = new MySqlConnection(myConnection);
                string sql = "SELECT * database.edata ;";
                myDataAdapter = new mySqlDataAdapter(sql, myConn);
                MySqlCommandBuilder cb = new MySqlCommandBuilder();
                myConn.Open();
                DataSet ds = new DataSet();
                MessageBox.Show("Connected");
                myConn.Close();
 
 
            }
            catch (Exception ex )
            {
                MessageBox.Show(ex.Message);
 
            }
        }
 
        private void btnLogin_Click(object sender, EventArgs e)
        {
 
        }
    }
}

Ein erfolgreicher Connect wird durch eine Messagebox quittiert. Bei Fehlern erscheint die entsprechende Systemmeldung.

Von Access nach C# und mySQL - Die Datenbank

C# allein kann Access nicht ersetzen - es braucht eine Datenbank. Dazu gibt es hauptsächlich die 3 folgenden Möglichkeiten:
- Anbindung an eine Access .mdb -> Am Anfang vielleicht für kleinere Projekte sinnvoll
- Verwendung von mySQL -> Für private und kommerzielle Projekte (Lizenz beachten)
- Verwendung von msSQL -> Für kommerzielle Projekte

Für einen Umstieg habe ich mich vorderhand für mySQL entschieden. Auch hier gibt es eine Community Edition.
Die Einrichtung der Datenbank würde den Rahmen dieses Blogs sprengen. Hier gibt es aber eine perfekte Einführung in die Thematik. Ist die Datenbank so eingerichtet, können die folgenden Beispiele direkt verwendet werden.

Von Access nach C# und mySQL

Nach 20 Jahren Access wird es langsam Zeit, sich davon zu verabschieden. Einerseits wird Access von Microsoft nur noch halbherzig weiterentwickelt, auf der andern Seite erüllt Access einfach die aktuellen Ansprüche an eine Programmiersprachre nicht mehr.
Eine gute Alternative ist der Umstieg auf Visual Studio 2015. Micorsoft stellt für kleinere Anwendungen seit einiger Zeit gratis 'Visual Studio Comunitiy' zur Verfügung. Die Lizenzbedingungen sind sehr grosszügig und sind natürlich vor einem kommerziellen Einsatz sorgfältig zu prüfen. Für kleinere Projekte ist der Einsatz der Edition absolut legal! Wächst das Projekt, so sollte der Kauf der Professional Edition ja dann kein Problem darstellen.

Sonntag, 15. Februar 2015

Windows 10 Preview - Installation in der Virtual Box

Nun ist also Windows 10 als Preview erhältlich. Das System nativ zu installieren, ist kaum empfehlenswert. Ich beschreibe hier, wie ich die Installation in der Virtualbox vorgenommen habe. Wie (fast) immer bei Microsoft, sind einige Hürden zu bewältigen.
Also legen wir los.
1. Besorgt euch die neuste Version der Oracle Virtualbox. Ab Version 4.3.22 wird Windows 10 bereits unterstützt!
2. Hier bekommt ihr die Windows Preview. Ihr findet dort auch den Produkt Key.
3. Installiert nun das heruntergeladene iso File. Eine Anleitung findet ihr hier
4. Wenn ihr die 64-Bit Version heruntergeladen habt und installiert, müsst ihr viel Zeit einrechnen. Aus unerfindlichen Gründen verharrt das Programm stundenlang (bei meiner schnellen Entwicklungsmaschine waren es ca. 2 Stunden) im Modus 'Vorbereitung läuft'. Wenn ihr Glück habt ist der Fehler gefixt, wenn ihr das lest.
5. Nun ist es geschafft. Ihr könnt nun ein Micorsoft Konto erstellen, oder das bestehende benutzen. Dummerweise ist der Tastaturtreiber noch etwas komisch eingestellt. Als Leser dieses Blogs gebt ihr einen '@' ganz logisch mit 'Alt Gr' + 'Q' ein.
6. Das Windows ist nun eingerichtet. Nun evtl. noch eine kleine Hürde der Virtual Box - die Installation der Gasttreiber. Eigentlich ganz einfach, es ist aber zu bachten, dass sich diese nicht auf dem Host sondern auf dem Gastsystem befinden. Also im Windows 10 den Explorer starten - er befindet sich in der Taskleiste) und dann auf 'Dieser PC'. Ihr findet dort ein eigenes 'Laufwerk' mit den Gasterweiterungen. Dort startet ihr 'Vbox WindowsAdditions.exe'. Vielleicht waren die Gasterweiterungen schon installiert, aber ein erneutes Starten schadet nicht. Dann ist die Maus korrekt gefangen usw..
Und nun viel Spass!
Mein erster Eindruck von Windows 10? Nun, es ist immer noch verkachelt. Immerhin erscheinen die Kacheln in Fenstern. Ich habe das Gefühl, der PC ist im Gegensatz zu Windows 8 wieder ohne Addons bedienbar. Auf Smartphones und Tablets (so denn jemand in diesem Bereich Windows benutzt) sind die Kacheln sicher nicht schlecht. Meine persönliche Einschätzung ist, dass Google mit Android (ab Version 5) dermassen auf der Überholspur ist, dass es für Apple und Micorsoft schwierig werden wird.

Sonntag, 8. Februar 2015

SecureSafe oder Wer kann sich alle Passwörter merken?

Wurde in der Anfangszeit des Internets noch bei verschiedenen Accounts dasselbe Passwort verwendet  - was natürlich noch nie ratsam, aber gängige Praxis war - sollte man dies heute keinesfalls mehr machen. Bis vor einiger Zeit ging ich davon aus, dass bei Internet  Accounts ein relativ einfaches Passwort verendet werden kann, da ja nach einigen Versuchen Schluss ist. Ich hatte jedoch nicht damit gerechnet, dass sich auch namhafte Firmen wie z.B. Adobe mehrere Millionen User-Datensätze klauen lassen.

Um dieses Problem zu lösen, muss also so etwas wie ein Passwort Manager her. Ich habe zwar diesbezüglich immer noch kein gutes Gefühl. Wird der Passwort Manager geknackt, so hat der Eindringling alle Passwörter. Trotzdem benutze ich seit Jahren SecureSafe. Die Firma ist glaubwürdig und bietet einen ausgezeichnenten Support, den ich in der Anfangszeit einmal wegen dem gesicherten pdf Reader (ja, auch ein solcher ist vorhanden) in Anspruch nehmen musste. Ausser Passwörtern können auch Dokumente gelagert werden. Zudem besteht die Möglichkeit, einer nahestehenden Person im Todesfall die Daten zugänglich zu machen. Ein Aspekt, der häufig vergessen wird und zweifellos an Bedeutung gewinnen wird. SecureSafe läuft auf Mac, PC, iOS und Android. Die Applikation wird in der Schweiz auch im Bankenumfeld eingesetzt. So können Bankbelege direkt in den Safe verschoben und ohne lästiges Login ins eBanking betrachtet werden. Dazu steht z.B. eine clientseitig verschlüsselte PC App zur Verfügung. Der Zugriff ist fein konfigurierbar und so einfach möglich wie mit Dropbox, aus meiner Sicht aber bedeutend sicherer. 
Hier findet ihr noch einen Vergleich der gängigsten Passwort Manager. Obwohl die Tester fälschlicherweise die 'fehlende Offlinefunktionalität' bemängelt haben, belegte SecureSafe Platz 1. Für mich nicht erstaunlich. Schlussendlich muss aber jeder selber wissen, ob er einem Passwort Safe vertrauen will. Einen diesbezüglichen Skandal halte ich für wahrscheinlich, aber hoffentlich nicht wegen SecureSafe.


Samstag, 24. Januar 2015

My Nexus 5 - Gute Karten

Um die Kundenbindung zu fördern, hat jedes Geschäft seine Kundenkarte und das Portemonnaie der Kunden wir immer dicker. Es gibt eine clevere App namens Stocard, welche sämtliche Kundenkarten auf dem Handy verwaltet, und die Geldbörse wird wieder dünner (auch für iOS erhältlich).
Anfangs zickten noch diverse Geschäfte herum, wie z.B. Coop Schweiz. Aber mittlerweile haben wohl alle eingesehen, dass Monopolismus und Eigenbrötlerei in der heutigen, globalisierten Welt der Vergangenheit angehören. Jedenfalls habe ich mein Kartendepot in den letzten Tagen extensiv ohne Probleme benutzt. Sehr praktisch!

Donnerstag, 22. Januar 2015

My Nexus 5 - Google now!

Hat man sich für ein Android Gerät entschieden, so landen die Daten statt bei Apple nun bei Google.
Die persönliche Assistentin heisst nun nicht mehr Siri sondern Now (wie auch immer die Dame dahinter heisst). Siri ist zwar witziger  aber bedeutend weniger nützlich als Google now.
Die SEO-Agentur Stone Temple hat die Dienste gegeneinander antreten lassen - mit einem überraschenden Ergebnis:
Es mussten 3.086 Fragen beantwortet werden wie z.B. Wie alt ist die chinesische Mauer? Wer hat Facebook erfunden? Wer hält die meisten Patente? Was tut ein Kardiologe? Warum ist der Himmel blau?
Google Now liefert zu 58 Prozent der Fragen eine Antwort, Siri nur zu 29 Prozent. Und auch die Qualität der Antworten wurde getestet. Beantwortet die App etwa die Frage nach dem Alter des Kolosseum mit dem Jahr seiner Erbauung, wurde die Antwort als nicht vollständig bewertet. Auch hier trumpfte Google Now groß auf: 88 Prozent der Antworten lieferten das gewünschte Resultat, bei Siri waren es nur 53 Prozent.

Chip hat 22? nützliche Sprachbefehle evaluiert. Ihr seht sie im Film wie auch unten stehend schriftlich zum mitschreiben, äh ich meinte mitsprechen:

1. Stelle einen Alarm für 30 Minuten

2. Gehe zu chip.de

3. Karte von Schloss Nymphenburg

4. Route zu Münchner Hauptbahnhof

5. Navigiere zu Münchner Hauptbahnhof

6. Termin erstellen  Konferenz Freitag um 16 Uhr

7. Zeige Bilder von Tieren in Superheldenkostümen

8. Zeige mir italienische Restaurants in meiner Umgebung

9. Erinnere mich morgen um 15 Uhr an die Verabredung mit Markus

10. Notiz 3 Milch und 1 Päckchen Butter kaufen

11. Anja Hauser anrufen

12. Sms an Anja Hauser ich verspäte mich um 5 Minuten

13. eMail an Anja Hauser Hallo Anja hast Du morgen Zeit

14. Spiele Avicii

15. Englisch übersetzen wie komme ich zum Bahnhof

16. Was bedeutet Yolo

17. 21% von 351

18. Wie wird das Wetter morgen

19. Wie steht die BMW Aktie

20. 30kg in Pfund umrechnen

21. Kinoprogramm München

22. Wie viele Kalorien hat eine Banane

23. Wie alt ist Jürgen Klinsmann

24. und wie gross ist er

25. what ist the loneliest number

26. do a barrel roll

Nummer 26 ist ein sogenanntes 27. Easter Egg. Wenn ihr es nicht wisst, könnt ihr Now fragen :-)

Tipp: Will now euch einfach nicht verstehen - niemand versteht mich :-( - so könnt ihr auch mit einer Texteingabe bzw. Korrektur nachhelfen.


.

Montag, 19. Januar 2015

My Nexus 5 - Wie beginnen?

Zugegeben, wenn man ein Nexus 5 sein eigen nennt, steht man am Anfang etwas allein da. Infolge des günstigen Preises haben die Provider natürlich kein Interesse, ein Nexus zu verkaufen. Da sie das Ding nicht im Sortiment haben, machen sie es teilweise sogar schlecht, um ein 'eigenes' Gerät zu verkaufen. Davon muss man sich aber nicht beirren lassen. Ursprünglich war das Nexus tatsächlich eher für Geeks und Nerds geeignet. Mittlerweile ist aber Android erwachsen geworden und im Netz gibt es jede Menge Unterstützung für das Nexus 5.

Insbesondere die folgenden drei Ressourcen kann ich empfehlen:

1. Natürlich zuerst die Mutterseite www.android.com konsultieren
2. Lass dir dein Handy in ca. 50 Minuten von einem netten Girl erklären (siehe Bild oben)
3. Konsultiere DIE Androidseite http://www.androidpit.de

Ausser dem günstigen Preis ist der Vorteil von Nexus, dass das Gerät kein Branding hat (sprich keinen Werbemüll des Herstellers). Das hat natürlich weiter zur Folge, dass Updates null Komma nichts auf dem Gerät landen, da nichts anzupassen ist. Nexus ist Android pur und das hat es punkto Geschwindigkeit und Komfort in sich. Meiner Ansicht nach hat Android insgesamt iOS fast eingeholt. An einigen Stellen hakelt es noch etwas. Bei andern Features wurde iOS bereits klar überholt.

Donnerstag, 15. Januar 2015

iPhone6 versus Nexus 5 - Die Entscheidung

Mein altes iPhone 4 musste im Dezember dringend ersetzt werden, da es nicht mehr richtig funktionierte. Ich war schon drauf und dran, mir trotz des auch für Schweizer Verhältnisse exorbitanten Preises ein iPhone 6 zuzulegen. iPhones laufen halt einfach 'rund'. Aber dann machte mich ein Arbeitskollege auf das Nexus 5 aufmerksam. Vergleicht man die beiden Geräte, so stellt man fest, dass sie praktisch gleichwertig sind.
Der Hauptunterschied ist natürlich das Betriebssystem. Android holt aber schnell auf und hat das iPhone in verschiedenen Aspekten bereits überholt. Es gibt aber einige Dinge die noch etwas hakelig sind. Den ultimativen Vergleich kann ich erst machen, wenn ich 'Lollipop' auf mein Gerät erhalte.

Der Bildschirm und die Rechenleistung ist bei beiden Geräten bombastisch. Das Nexus ist sogar etwas überlegen, aber im Normalgebrauch ist das nicht wahrnehmbar. Das einzige, das ich vermisse ist der Fingerprint Leser des iPhones. Da werde ich noch eine Generarion warten müssen, dann wird das zweifellos Standard sein. Auch die Kamera ist beim Nexus aus meiner Sicht etwas schlechter, aber für ein modernes Handy ganz ok. Der Akku hält bei mässigem Gebrauch ein bis max. zwei Tage durch. Das ist der Preis für die Dicke und das Gewicht des Gerätes. Dieses Problem haben aber alle modernen Handys.
Fazit: Das Nexus 5 ist gegenüber dem iPhone 6 in allen wichtigen Funktionen gleichwertig (bis sogar überlegen). Das 32GB Nexus kostet weniger als die Hälfte als ein 64MB iPhone 6. Nach reiflicher Überlegung habe ich mir das Nexus 5 zugelegt und habe es trotz der Konsequenzen betreffend Systemwechsel bisher nicht bereut.

Donnerstag, 1. Januar 2015

Access - Probleme mit TreeView (und andern OCX Steuerelementen) auf 64 Bit Systemen

Kauft man einen neuen PC, so läuft die CPU zeitgemäss mit 64-Bit. Das ergibt einen heute zwingend benötigten Adressraum von >>4GB. Leider bringt diese 'Extension' aber auch viele Probleme mit sich.
Ärgerlich ist z.B. dass die OCX-Steuerelmente von Access nicht mehr funktionieren. Deshalb rate ich immer noch dringend davon ab, das Office in einer 64-Bit Version zu installieren. Leider funktionierten meine Access Datenbanken auf meinem 64-Bit PC mit 32-Bit Office auch nicht mehr. Google zeigt zwar, dass es etliche Leidensgenossen gibt. Eine brauchbare Lösung habe ich in einem amerikanischen Blog gefunden und möchte euch das Ergebnis nicht vorenthalten.

Der Fehler, dessen Lösung ich hier beschreibe äusserst sich wie folgt:
Das Öffnen eines Formulars wird mit einem Fehler quittiert (Unbekanntes Objekt). Versucht man in einem leeren Formular einen Treeview zu platzieren, erscheint eine Fehlermeldung im Zusammenhang mit dem OLE Server.
Dieses Verhalten tritt auf, wenn ihr ein 64-Bit Windows und ein 32-Bit Office installiert habt. Das Problem ist, dass sich die Datei MSCOMCTL.OCX im Ordner \Windows\Syswow64 statt im Ordner \Windows\System32 befindet. Weil die Steuerelemente im Windows registriert sein müssen, nützt ein alleiniges kopieren der Datei an den richtigen Ort nichts.
Diese Schritte sind notwendig
1. Aufrufen der Konsole mit Ausführen -> cmd
2. Navigieren in den Ordner  \Windows\Syswow64 (mit cd.. und cd Syswow64)
3. Deregistrieren der Datei -> regsvr32 /u MSCOMCTL.OCX
4. Datei MSCOMCTL.OCX in den Ordner System32 kopieren
5.  Navigieren in den Ordner  \Windows\System32 (mit cd.. und cd System32)
6.  Registrieren der Datei -> regsvr32 MSCOMCTL.OCX

 Jetzt müsste wieder alles funktionieren. Falls ihr eine Datei portiert habt, dürfte der Treeview durch die Bastelei im Eimer sein (bei mir war es jedenfalls so). Also in diesem Fall den Backup der zuletzt noch funktionierenden Datei zurückspielen (den ihr hoffentlich habt).

Viel Erfolg! Über einen Kommentar über eure Erfahrungen würde ich mich sehr freuen.

Falls alles nichts nützt bzw. ihr ein 64-Bit Office im Einsatz habt, dann hier noch ein Linktipp für eine Treeview Emulation. Die Portierung sieht allerdings ziemlich aufwändig aus.

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Augen folgen der Maus - WinEyes

Vor langer, langer Zeit, als VGA mit der sensationellen Auflösung von 640x480 Pixel das höchste der Gefühle war, gab es ein lustiges Tool namens WinEyes. Zwei Augen folgen immer der Maus. Zu dieser Zeit lustig, aber ziemlich unnötig.
Nun wo ich vor einem WQHD Bildschirm (2560x1440) und zusätzlich einen WUXGA (1920x1200) Bildschirm sitze, wird es manchmal schwierig, die Maus zu finden. Das lustige Tool gibt es immer noch. Es muss nicht installiert werden, läuft in einem eigenen Fenster und ist immer im Vordergrund. Ausserdem funktioniert es auch mit mehreren Bildschirmen. Der Platzbedarf beträgt sagenhafte 40kB. Da kann ich nur sagen oldie but goldie, entsprechend ist das Design etwas angestaubt. Das Tool befindet sich bei mir auf dem Sekundärbildschirm oben links.
Für Mac gibt es übrigens ein (fortschrittlicheres) Pendant namens Gucky .

Donnerstag, 7. August 2014

Dropbox - Es kann keine sichere Verbinung hergestellt werden

Falls Dropbox meldet, dass keine sichere Verbindung hergestellt werden kann, so versucht mal, in den Dropbox Einstellungen (Zahnrad oben rechts) 'Kein Proxy' zu wählen. Mit der automatischen Erkennung hapert es manchmal.

Dienstag, 22. Juli 2014

Dinge welche die Welt nicht braucht - File.org

Das Staunen war gross, als ich den Acrobat Reader updaten wollte und obiges Fenster erschien. Keine Ahnung wie ich dieses Ding eingefangen habe. Jedenfalls habe ich mich durch ellenlange Googleposts gewühlt und war am Ende genau gleich schlau. Schliesslich wurde ich dann doch fündig: In der Systemsteuerung hat sich ein Tool namens 'File Type Assistant' eingenistet. Bei der Installation werden ohne Einflussmöglichkeit des Benutzers absolut unnütze Programme installiert. Der 'File Type Assistant' kann wenigstens ganz normal entfernt werden und dann kehrt wieder Ruhe ein.
Jedenfalls sei auch an dieser Stelle wieder geraten, alle Softwareinstallationen im 'Benutzerdefinierten Modus' durchzuführen. Leider werden auch bei den seriösen, oder müsste man sagen grossen Firmen, immer häufiger unerwünschte Programme 'beigelegt'. Sehr ärgerlich und eine absolute Frechheit!

Mittwoch, 5. März 2014

Dropbox Speicherplatzkontingent: Freigegebene Ordner zählen mit

Mittlerweile ist die Dropbox recht etabliert. Es gibt kaum jemanden der sie nicht kennt. In diesem Zusammenhang werden auch fleissig Ordner für Freunde freigegeben.
Kürzlich habe ich mich gefragt, wieso mein Speicherplatzkontingent ausgeschöpft sein soll, obwohl ich die Dropbox nicht häufig brauche.
In der Hilfe findet man dazu folgendes:
Die Größe eines freigegebenen Ordners wird auf das Speicherplatzkontingent jedes einzelnen Nutzers des Ordners angerechnet
begründet wird das so:
Diese Regelung soll u. A. verhindern, dass sich jemand unbegrenzten Speicherplatz verschafft, indem er kostenlose Konten mit freigegebenen Ordnern anhäuft.
Aha! Ein angenehmer Nebeneffekt dabei ist, dass Dropbox auf diese Weise Speicherplatz mehrfach verkaufen kann.
Somit ist das Ganze sicher kein Bug - aber ist es ein Feature?


Dienstag, 4. März 2014

Laufwerk verschwunden?

Manchmal sind Laufwerke im Windows Explorer scheinbar verschwunden. Das kann verschiedene Gründe haben.

Mit Systemsteuerung -> Verwaltung -> Computerverwaltung -> Datenträgerverwaltung können sämtliche am Computer angeschlossenen Laufwerke sichtbar gemacht werden, andernfalls sind sie wirklich hinüber.

Im vorliegenden Fall ist ersichtlich, dass Laufwerk 7 nicht zugeordnet ist. Hier war es gewollt, da ich das Laufwerk zwecks Entsorgung gelöscht habe. Rechte Maustaste auf das Bild bringt ein Kontextmenu zum Vorschein, welches die Formatierung des Laufwerks und auch andere Optionen ermöglicht.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Google Chrome: Lesezeichen aus Lesezeichenleiste direkt setzen














Es gibt sicher besseres, als die Google Lesezeichen. Das Handling ist aber schnell und einfach und die Synchronisation funktioniert tadellos. Es wäre doch praktisch, wenn eine Seite auf Knopfdruck in die Lesezeichen übernommen werden könnte.
So gehts:
 - Lesezeichenmanager aufrufen (Shift + Ctrl + O)
- Rechte Maustaste - Neue Seite ....









- Dann einen Namen vergeben (z.B. -> Google LZ)
- in das URL Feld den folgenden Eintrag eingeben:
javascript:(function(){var a=window,b=document,c=encodeURIComponent,d=a.open("http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&output=popup&bkmk="+c(b.location)+"&title="+c(b.title),"bkmk_popup","left="+((a.screenX||a.screenLeft)+10)+",top="+((a.screenY||a.screenTop)+10)+",height=420px,width=550px,resizable=1,alwaysRaised=1");a.setTimeout(function(){d.focus()},300)})();

Fertig!
Das Ergebnis sieht dann so aus:






















Jetzt muss nur noch ein Label und allenfalls eine Bemerkung eingegeben werden. Durch Drücken von 'Lesezeichen hinzufügen' wird der Eintrag übernommen.
Praktisch, oder etwa nicht?

Freitag, 27. Dezember 2013

Diese Tools braucht der PC - Classic Shell

Ich arbeite nun schon seit einigen Monaten mit Windows 8. Den Sprung auf W 8.1 habe ich bisher  nicht gemacht, weil noch viel über Kompatibilitätsprobleme berichtet wird. Aber eigentlich merke ich gar nichts von W 8. Der Grund liegt in der Installation von Classic Shell. Dieses Progrämmchen sorgt dafür, dass eine Bedienung wie unter W 7 möglich ist. Hat man Lust auf Kacheln, so klickt man einfach mit gehaltener SHIFT Taste auf die Muschel und schon ist alles verkachelt. Ich muss aber gestehen, dass ich die Programme bzw. Apps wie sie neu heissen, gelinde gesagt extrem gewöhnungsbedürftig finde. Für Tablets ist das sicher gut, aber für PC? Na ja, wir werden sehen was die Zukunft bringt. 
Anmerkung: Der Startbutton unter W 8.1 funktioniert übrigens nicht wie man das erwarten würde, Classic Shell hingegen schon :-). 


Mittwoch, 30. Oktober 2013

Diese Tools braucht der PC - Windows 8(.1)

http://www.pcgameshardware.de/Windows-8-Software-237450/Specials/Windows-8-oder-Windows-7-Was-ist-besser-1032468/

Jeder PC braucht ein Betriebssystem. Hielt es sich früher diskret im Hintergrund und hatte noch auf einer Diskette Platz, ist es heute ziemlich dominant geworden und bietet viele Zusatztools. Auch wenn Microsoft Widnows 8 im wahrsten Sinne des Wortes verkachelt ist, empfehle ich es uneingeschränkt. Die Oberfläche ist anfangs gewöhnungsbedürftig und eindeutig auf Tablets ausgelegt. Das Weglassen des Startbuttons war aus meiner Sicht keine gute Idee (auch Windows 8.1 bringt den praktischen Startbutton nicht wirklich zurück). Es gibt jedoch Zusatzprogramme, welche den alten Startbutton wieder erscheinen lassen (z.B. Classic Shell). Das System läuft flüssig und stabil. Windows 8 läuft auch problemlos auf älterer Hardware.Kürzlich habe ich einen fünf jährigen Compaq aufgesetzt. Einzig der DVD Brenner wurde nicht erkannt, weil ein Registry Eintrag fehlte. Das scheint aber ein Bug von Windows 8 zu sein und lässt sich Google sei dank problemlos fixen.
Momentan würde ich mit der Installation des Updates 8.1 noch zuwarten, hört man von doch von diversen Problemen.
Mehr Worte über Windows zu verlieren wäre Wasser in den Rhein oder das Bier nach München getragen. Dieser Beitrag soll lediglich eine Serie von weiteren Beiträgen einleiten.

Dienstag, 30. Juli 2013

Acronis True Image 2013
















Die in den Beiträgen 'Backup in der Wolke' vorgestellten Apps Dropbox und WUALA sind sehr praktisch für die Sicherung von einzelnen Dateien. Will man das gesamte System sichern, so kann ich Acronis True Image empfehlen. Das Tool ist sehr mächtig und erfordert etwas Einarbeitung. Acronis verwende ich seit 2009. Ich hatte Anfangs ziemliche Probleme die Philosophie zu verstehen.

Wenn ich Acronis nicht im professionellen Umfeld kennen und schätzen gelernt hätte, würde ich es mit Sicherheit nicht mehr einsetzen. Billig- und Gratistools welche ich in der Vergangenheit getestet habe, konnten mich jedoch vor allem auf Grund mangelnder Transparenz nicht überzeugen. Als ich einmal auf einem alten PC wirklich einen Restore versuchte, war der Backup korrupt. Disaster Recovery ist eine Wissenschaft, die nicht unterschätzt werden darf. Acronis hat in diesem Bereich eine riesige Erfahrung und durch seine weite Verbreitung den zusätzlichen Vorteil, dass auf verschiedenen Kanälen sehr viele Hilfestellungen vorhanden sind.

Die Erstellung eines Laufwerk Backups ist menügeführt und sehr einfach zu bewerkstelligen. Wichtig ist dabei, dass auch ein Notfallmedium erstellt und archiviert wird, damit im Bedarfsfall das System wieder hergestellt werden kann. Ist die Harddisk noch intakt, so kann der Startup Recovery Manager mit F11 aktiviert werden. Es erscheint dann eine abgespeckte Oberfläche, wo einzelne Dateien oder gesamte System wieder hergestellt werden kann. Der Manager muss aber in Acronis unter 'Extras und Werkzeuge' aktiviert werden.

Für ca. 50€ im Jahr kann bei Acronis 250GB Cloudspeicher gemietet werden, was ein sehr fairer Preis ist. Die Datenspeicherung ist allerdings proprietär und erfordert für die Speicherung Acronis Produkte. Einzelne Dateien können jedoch über die Weboberfläche wieder hergestellt werden. Zudem ist eine Versionierung vorhanden. Die Übertragungsgeschwindigkeit beim Upload beträgt bei mir konstant ca. 3.4MBit/s. Das ist nicht schlecht, aber auch nicht berauschend.

Montag, 29. Juli 2013

Backup in der Wolke (Teil 3) - WUALA



Die in einem früheren Beitrag vorgestellte Dropbox ist eine praktische Sache. Es gibt aber schon seit längerem harte Konkurrenz. Betrachten wir doch WUALA mal mit dem Raster aus den vergangenen Beiträgen.

1. Nutzen

Das Hauptziel ist die Synchronisation mit fast beliebigen Geräten (die Kaffeemaschine lässt sich jedoch noch nicht synchronisieren).  Im Gegensatz zu Dropbox, wo im Wesentlichen ein Ordner synchronisiert wird, lassen sich mit WUALA beliebige Ordner synchronisieren. Ein zeitgesteuertes Backup ist ebenfalls möglich.

2. Sicherungsarten

Wie bereits oben erwähnt sind Synchronisation und Backup möglich.

3. Sicherheit gegen Datenverlust

Die Daten werden in Frankreich, Deutschland und der Schweiz mehrfach gesichert.

4. Datensicherheit (Privatsphäre)

Die Daten werden im Client 'sicher' verschlüsselt. Bei der Dropbox wird zusätzlich der Boxcryptor benötigt, um denselben Effekt zu erreichen. Mit dem Boxcryptor habe ich übrigens durch den Produktwechsel von Classic auf die neue Version sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ausserdem geht Boxcryptor mit Riesenschritten einer Kommerzialisierung entgegen. 36€ bzw. 72€ im Jahr nur für Verschlüsselung ist meiner Meinung nach Abzockerei.

5. Versionierung

Die letzten 10 Dateiversionen werden automatisch aufbewahrt.

6. Abhängigkeit vom Provider

Durch die standardmässige Verschlüsselung ist das ganze natürlich proprietär. Die Einzeldateien sind aber noch auf mindestens einem Rechner vorhanden, so dass in keinem Fall ein Problem entstehen sollte.

7. Fazit

Meiner Meinung nach ist WUALA der Dropbox in praktisch allen Belangen technisch überlegen. Die Geschäftsbedingungen erscheinen mir fair, diejenigen der Dropbox sind hingegen mehr als bedenklich. 5GB sind in der Freeversion inbegriffen. Sofern Java auf einem Rechner vorhanden ist, kann ohne Installation auf sämtliche Dateien zugegriffen werden. Ohne Java kann aber nur auf Dateien zugegriffen werden, die per Weblink freigegeben wurden. 

Sonntag, 28. Juli 2013

iPhone Wechsel ohne Sorgen

Je länger man ein iPhone im Einsatz hat, desto mehr Daten und Informationen hat man darauf gespeichert: Kalendereinträge, Adressen, Notizen, Musik, Videos und natürlich jede Menge Apps.
Will man sein iPhone auf ein neues Modell wechseln, so sind einige Dinge zu beachten. Mit der nachfolgenden Anleitung, basierend auf iTunes, wird der Wechsel aber zum Kinderspiel. Basierend auf iCloud erfolgt die Umstellung analog.

1. Sicherstellen, dass die neuste iTunes Version auf dem PC installiert ist

2. Der Backup gelingt nur, wenn das Zielgerät die gleiche oder ein neuere iOS Version wie das Quellgerät besitzt. Ich empfehle sicherzustellen, dass beide Geräte auf der neusten iOS Version laufen. Siehe auch hier .
3. Falls das neue Gerät weniger Speicher hat als das alte, so muss das alte Gerät zuerst entrümpelt werden. Der Fall dürfte eher selten sein, ist bei mir aber aufgetreten. Ich habe bis auf einige essentielle Apps sämtliche Apps deaktiviert. Sie sind ja nicht verloren, so dass diese Aktion generell gar nicht schlecht ist.

4. Ganz wichtig: Sollen sämtliche Einstellungen, Passwörter usw. übernommen werden, so muss ein verschlüsselter Backup angefertigt werden.

5. Jetzt SIM Karte entfernen und im neuen Gerät einsetzen. Darauf achten, dass die SIM Karten mechanisch passen (SIM, Micro SIM, Nano SIM). Im Bedarfsfall sind Adapter erhältich.

6. Neues iPhone anschliessen. Es wird von iTunes erkannt.

7. Jetzt neues Gerät aus Backup wiederherstellen. Dazu wird das unter Schritt 2 vergebene Passwort benötigt. Nun wird der komplette Datenbestand des alten iPhones auf das neue Gerät kopiert. Anschließend befinden sich sämtliche Daten und Programme genauso auf dem neuen iPhone, wie man es vom alten gewöhnt war.

8. Altes iPhone zurücksetzen Einstellungen -> Allgemein -> Zurücksetzen -> Inhalte und Einstellungen löschen

Tipp: Wenn man will, kann jetzt das alte iPhone als iPod touch verwendet werden (z.B. für die Jungmannschaft). Dazu muss aber die SIM Karte jetzt nochmals kurz eingelegt werden, um das Gerät wieder zu aktivieren! Dieser Schritt ist auch für eine zukünftige Nutzung ohne Mobilfunkvertrag notwendig. Siehe hier

Viel Spass und Erfolg!

Sonntag, 21. Juli 2013

Backup in der Wolke (Teil 2) - Dropbox

Fast schon müssig über Dropbox noch Worte zu verlieren. Der Vollständigkeit halber trotzdem einige Facts und Figures, die vielleicht nicht allgemein bekannt sind. Dazu halte ich mich an das Raster von Teil 1.

1. Nutzen

Die Dropbox gibt es seit 2008 und hat sich zu einem äusserst komfortablen Tool gemausert. Man kann sicher sagen, dass Drop Box der Standard ist, an dem sich die andern Anbieter messen lassen müssen. Es gibt auch eine Integration in viele andere Plattformen.

Quelle: DBX Developper Konferenz Juli 2013

Die Grafik zeigt die Zunahme der User seit 2008 (momentan ca. 175 Millionen) und das Wachstum der eingelagerten Dateien.
Hier einige Kenndaten:
  • Über 175.000.000 Nutzer verwenden Dropbox.
  • Alle 24 Stunden werden eine Milliarde Dateien auf Dropbox gespeichert.
  • Dropbox wird in 15 Sprachen und in über 200 Ländern angeboten.
  • Dropbox wird in über 2 Millionen Unternehmen eingesetzt und in 95 Prozent aller Fortune 500-Firmen verwendet.
  • Auf der Dropbox-Plattform wurden bisher 100.000 aktive Apps entwickelt.

2. Sicherungsarten

Klassisch war die Dropbox dazu gedacht, Dateien zu sichern und mit andern Usern zu sharen.
Weil die meisten User heutzutage mehrere Geräte haben, gewinnt die Synchronisation zunehmend an Bedeutung. 
An der Developperkonferenz wurden neben der klassischen Synchronisation die folgenden neuen strategischen Stossrichtungen vorgestellt:
- Drop-ins erlauben den Zugriff auf die Dropbox des Users direkt aus Apps
- Datastore API erlaubt gar den Zugriff auf einzelene Datensätze in Files.
Apps welche diese Zusätze verwenden, benötigen jedoch zwingend einen Dropbox Account des Users!

3. Sicherheit gegen Datenverlust

Dropbox verwendet für die Datenspeicherung Amazon S3. Amazon speichert die Daten in mehreren großräumigen Rechenzentren. Laut Amazon wird der Schutz der Rechenzentren durch militärische Sicherheitsfirmen, Videoüberwachung und professionelles Sicherheitspersonal gewährleistet.

4. Datensicherheit (Privatsphäre)


Sichere Übertragung

Die Übertragung von Dateien zwischen den Dropbox-Desktop-Clients und den Servern erfolgt über einen sicheren Tunnel mit 256-Bit-SSL-Verschlüsselung (Secure Sockets Layer), welche standardmäßig zum Schutz von Internet-Netzwerkverbindungen eingesetzt wird.

Sichere Speicherung

Dateien, die auf der Dropbox gespeichert werden, entsprechen dem Sicherheitsstandard AES-256, der auch von Banken zur sicheren Aufbewahrung von Kundendaten verwendet wird. Die Dateien werden für die Speicherung nach dem Upload verschlüsselt. Die Verschlüsselungsschlüssel werden von Dropbox verwaltet.

Einige Auszüge aus den Geschäftsbedingungen:

Dropbox-Mitarbeitern ist es untersagt, den Inhalt der Dateien, die Sie in Ihrem Dropbox-Konto speichern, anzusehen. Dropbox-Mitarbeiter dürfen ausschließlich Datei-Metadaten (z. B. Dateinamen und Standorte) abrufen. Wie die meisten Online-Dienste verfügen wir über ein kleines Team von Mitarbeitern, die aus den in unseren Datenschutzrichtlinien aufgeführten Gründen Zugriffsrechte für Nutzerdaten benötigen, z. B. aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen. Dabei handelt es sich jedoch um eine seltene Ausnahme und nicht die Regel...
Protokolldaten. Wenn Sie den Dienst nutzen, werden automatisch Informationen von Ihrem Gerät, der darauf befindlichen Software und Ihren Aktivitäten bei der Nutzung des Dienstes aufgezeichnet. Dies können folgende Informationen sein: die IP-Adresse des Geräts, der Browser-Typ, die vor unserer Website besuchte Webseite, Ihre Suchanfragen auf unserer Website, Standorteinstellungen, zu Ihren Geräten gehörige Identifikationsnummern, Ihr Mobilfunkanbieter, Datums- und Zeitstempel Ihrer Transaktionen, Informationen zur Systemkonfiguration, Metadaten zu Ihren Dateien und andere Interaktionen mit dem Dienst.
Informationen zum geografischen Standort. .... Einige Informationen, die wir über Geräte erfassen, etwa die IP-Adresse, können gelegentlich dazu verwendet werden, um den ungefähren geografischen Standort eines Geräts zu ermitteln.
Google Analytics. Wir erfassen (selbst oder durch Dienste von Drittanbietern) auch einige Informationen wie beispielsweise die IP-Adresse durch Protokollierung und Cookies. Diese Informationen können gelegentlich mit personenbezogenen Daten in Zusammenhang stehen. Wir verwenden diese Informationen für die oben genannten Zwecke, zur Beobachtung und Analyse des Dienstes, zur technischen Verwaltung des Dienstes, zur Verbesserung der Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit des Dienstes und um zu prüfen, ob die Nutzer über die Rechte verfügen, die zur Bearbeitung ihrer Anfragen erforderlich sind. Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Richtlinien verwenden wir Google Analytics. Weitere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen von Google Analytics finden Sie hier. Zur Deaktivierung dieses Dienstes klicken Sie hier.

5. Versionierung

Gelöschte Dateinen können während einer gewissen Zeit auf der Homepage wieder hergestellt werden.

6. Abhängigkeit vom Provider

Im regulären Betrieb als Datenspeicher ist die Abhängigkeit zu Dropbox gering. Anders sieht es aus, wenn Apps verwendet werden die zwingend an die Dropbox gebunden sind. Das gilt sowohl für User wie auch für App Entwickler. Wenn Dropbox verkauft wird oder die Geschäftsbedingungen ändert, kann es unangenehm werden.

7. Fazit

Dropbox ist ein sehr einfach zu bedienender, komfortabler Dienst. Durchschnittsuser können vermutlich mit den Geschäftsbedingungen gut leben. Sensible Daten würde ich dem Dienst eher nicht anvertrauen, oder mindestens vorher verschlüsseln. 

Samstag, 20. Juli 2013

Backup in der Wolke (Teil 1)

Erstaunlich viele Leute in meinem Umfeld machen sich wenig oder keine Gedanken um Backups bzw. erst wenn es zu spät ist.. Handkehrum werden in Foren ausgefeilte Strategien für den Privatgebrauch ausgetüftelt. Leider macht in den meisten Fällen schon ein einfacher Einbruch unter Umständen die ganzen Bemühungen zu nichte, wenn sich die Backup Medien am selben Ort befinden, wie die zu schützenden Rechner.
Sollen grosse Dateien gesichert werden, wie zum Beispiel mit Truecrypt verschlüsselte Archive, so ist zu bedenken, dass wenn die Hardware während dem Backup abraucht, unter Umständen die Daten inkl. Backup verloren sind. Ein doppelter Backup ist also in solchen Fällen zwingend und ohnehin in jedem Fall zu empfehlen!

Seit die Internet-Geschwindigkeiten ganz schön zugelegt haben ist es verlockend, die Daten in einer Wolke zu speichern. Apple hat mit iCloud diesen Trend ganz schön gepusht.Ich habe mich allerdings nicht tiefer mit iCloud befasst.

Um die Wahl des persönlich geeigneten Verfahrens zu erleichtern, sind nachfolgend einige generelle Überlegungen in Stichworten zu Backups in der Wolke aufgeführt:

1. Nutzen

Der Hauptvorteil ist natürlich wie oben erwähnt, dass mit dem Standort der zu schützenden Rechner passieren kann was will, die gesicherten Daten sind nicht verloren.

2. Sicherungsarten

- Manuelle Sicherung von Dateien und Ordnern (z.B. Dropbox)
- Automatische Sicherung  von Dateien und Ordnern nach Zeitplan oder Ereignis (z.B. WUALA)
- Synchronisation von wichtigen Dateien oder Ordnern (z.B. WUALA)
- Manuelles oder automatisches Sichern des gesamten Systems (z.B. Acronis True Image)

3. Sicherheit gegen Datenverlust

Die Sicherheit gegen Verlust ist bei allen Anbietern sehr hoch, weil praktisch überall redundante Rechenzentren im Einsatz sind. Das grösste Risiko ist, wie häufig in der Informatik, der Nutzer selbst. Besonders Synchronisationen können heikel sein, wenn die Synchronisation 'auf die falsche Seite' läuft.Besonders ärgerlich wird es, wenn man das nicht sofort merkt und später Daten fehlen.

4. Datensicherheit (Privatsphäre)

Prinzipiell sind die folgenden drei Ebenen zu unterscheiden:
- Clientseitige Verschlüsselung der Daten
- Verschlüsselung der Verbindung (SSL)
- Verschlüsselung im Server
Theoretisch hat bei der ersten Art nicht einmal der Provider Zugang zu den Daten, weil der Schlüssel mit einem asymmetrischen Verfahren im Client erzeugt wird. Will man selbst das zuverlässig verhindern, so muss ein vom Provider unabhängiges, sicheres Verschlüsselungsverfahren seines Vertrauens verwendet werden. Am sichersten sind bekannte Open Source Projekte wie z.B. Truecrypt. Jedermann kann den Code auf Backdoors untersuchen.Das Handling ist dann aber eher mühsam und deshalb im Normalfall nicht zu empfehlen.
Bei der serverseitigen Verschlüsselung verfügt der Provider über die Schlüssel und kann theoretisch auf die Daten zugreifen. Allerdings  ist dazu eine gezielte Aktion erforderlich.

5. Versionierung:

Sehr praktisch ist es, wenn bei geänderten Dateien automatisch eine Version angelegt wird. Im Geschäftsumfeld ist das gang und gäbe. Mit geeigneten Programmen wie z.B. Acronis True Image kann dieses Feature auch im privaten Umfeld verwirklicht werden. In der Cloud ist es allerdings nicht ganz so komfortabel wie bei der Sicherung im eigenen Netzwerk, wo im Kontextmenu des Explorers einfach 'previous Versions' gewählt und eine Version wieder hergestellt werden kann. Trotzdem sehr praktisch!

6. Abhängigkeit vom Provider

Cloud Speicher muss man in jedem Fall anmieten, da man ihn ja nicht zu Hause hat. Bei dateibasierten Ablagen wie z.B. in der Dropbox ist es relativ einfach, die Daten wieder aus der Wolke zu holen. Bei propretietären System-Backups kann es sein, dass eine (lizenzierte) Applikation benötigt wird. Ein Zugriff auf einzelne Files ist aber praktisch überall per Webzugriff möglich. Ausserdem wird z.B. von Acronis für lizenzierte User ein Hilfsprogramm zur Verfügung gestellt, womit Datendownloads möglich sind, auch wenn die Vollversion nicht installiert ist. Infolge der Datenmenge ist aber ein Gesamtbackup in der Cloud weder praktikabel noch sinnvoll. Die Programme können ja mit endlichem Aufwand wieder hergestellt werden, wichtig sind die Daten. Ausserdem schadet es nichts, den PC ab und zu nachhaltig zu säubern.

7. Fazit

Aufgrund dieser Überlegungen sichere ich wichtige Daten (Dokumente, Fotos usw.) in der Cloud und mache zusätzliche Datensicherungen des gesamten Systems auf einem NAS. Die Wiederherstellung des gesamten Systems ist aus meiner Sicht ein Komfortmerkmal. Wichtig ist, dass die essentiellen Daten zuverlässig gesichert sind. Mit dieser Methode sind die Daten dreifach vorhanden (auf dem PC, im NAS und in der Cloud). Für den spontanen Datenaustausch verwende ich zusätzlich WUALA und Dropbox.


Sonntag, 30. Juni 2013

Adblock Plus Undercover














Werbung im Internet ist eine zwiespältige Sache. Auf der einen Seite wurden viele 'Gratisangebote' ermöglicht, die durch Werbeeinnahmen bezahlt sind. Auf der anderen Seite haben skrupellose Geschäftemacher einen vernünftigen Gebrauch des Internets praktisch verunmöglicht. Kommt hinzu, dass nun andere skrupellose Geschäftemacher versuchen, den Endverbraucher über den Traffic abzumelken. Deutschland ist auf diesem unrühmlichen Weg schon weit fortgeschritten. Auch hier gibt es interessante Hintergründe, deren Beleuchtung vielleicht mal einen Blogpost wert wären. Widmen wir uns aber zuerst der Hilfe gegen die Werbung in Form von AdBlock plus. Im Dschungel des Geblinkes, Popups, Fenster die sich fast nicht mehr schliessen lassen usw. war dieses Addon auch für mich die Rettung. Auf Grund unhaltbarer Zustände musste ich mich zu diesem Schritt entschliessen, obwohl ich nichts gegen moderate Werbung habe und auf meinen Blog auch einige Werbeeinblendungen zu sehen wären, wenn nicht alle einen Blocker verwenden würden. Zugegeben, die eingebrochenen Werbeeinnahmen haben natürlich meine Motivation für Posts schon gebremst, wie aus der 'Kadenz' der Posts unschwer zu erkennen ist. Aber wie gesagt ....
Aber jedes Ding hat zwei Seiten und die skrupellosen Geschäftemacher haben nun auch in das AdBlocker Geschäft Einzug gehalten.
Die Lektüre des folgenden Berichts ist aus meiner Sicht beachtenswert:
http://www.mobilegeeks.de/adblock-plus-undercover-einblicke-in-ein-mafioeses-werbenetzwerk/
Da ich mich bemühe, dass mein Blog möglichst neutral ist, hier noch eine Art Antwort auf den Bericht, wobei auch der Kommentar mit dem Verweis auf einen youtube Film zu beachten ist:
http://www.pctipp.ch/news/firmen/artikel/adblock-plus-halbherzige-dementi-68765/
Obwohl das Ganze ziemlich umfangreich ist, lohnt es sich über die Problematik einige Gedanken zu machen.

Montag, 24. Juni 2013

Excel: Name des aktuellen Registerblattes in Zelle übernehmen

Will man den aktuellen Registernamen eines Tabellenblattes in eine Zelle übernehmen, so geht das ganz einfach mit der folgenden Formel:

=TEIL(ZELLE("Dateiname");FINDEN("]";ZELLE("Dateiname"))+1;31)

In Dateien mit vielen Registerblättern kann das ganz schön Arbeit ersparen.

Wichtig und nur deshalb in diesem Blog: Die Formel funktioniert nur, wenn die Datei gespeichert wurde! Das wurde mir bei den ersten Versuchen zum Verhängnis. Die in andern Beispielen meistens verwendeten weiteren Parameter in der Formel 'ZELLE' sind unnötig. Obige Formel liefert den gesamten Dateinamen inkl. aktuellem Tabellenreiter zurück. Mit 'FINDEN' wird anschliessend der hintere Teil extrahiert. Das ist das ganze Geheimnis.

Dienstag, 18. Juni 2013

Fiese Tricks: Der Haken mit dem Haken

Kürzlich ist es mir wieder passiert! Ich wollte ein Freeware Programm laden und habe ein bisschen schnell durch die Installationsroutine geklickt. Nach der Installation des Programmes hatte Google Chrome ein neues Aussehen und es gab eine neue Suchleiste, die natürlich im Vergleich zu Google unbrauchbar ist.
Das eingenistete 'Snap.do' hat alle Browser 'infiziert' und lässt sich nur sehr schwer wieder entfernen. Nach dem Entfernen des Programmes in der Systemsteuerung muss man in allen Browsern wieder die korrekten Startseiten einstellen. Ausserdem habe ich in der Registriy alle Einträge mit 'Snap.Do' entfernt. Nun scheint das System wieder einigermassen clean zu sein.

Snap.do bedient sich einem ganz fiesen Trick, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Bei der Installation suggeriert der folgende Dialog, dass eine Abwahl von Snap.Do gar nicht möglich ist, da die Option ausgegraut ist:




In Foren führt obiger Dialog zu ratlosen oder wütenden Kommentaren. Dabei ist es ganz einfach. Der ausgegraute Button lässt sich nämlich anwählen und es erscheinen neue Auswahlen:




Jetzt unbedingt das oberste Kästchen abwählen wie in der Abbilung gezeigt.
Schon habt ihr die Freeware sauber und könnt die eingesparte Zeit (mindestens eine halbe Stunde) gescheiter verbringen.
Fazit: Es lohnt sich, die Hinweise in solchen Installationsroutinen wirklich zu lesen!