Google
 
Diesen Blog abonnieren

Beliebte Posts

Dienstag, 29. Januar 2013

Excel: Indirekte Bezüge

Kurz nach dem Jahreswechsel stehen wieder diverse Auswertungen an, welche vielfach in Excel erfolgen. Bezieht man sich für Auswertungen auf 'Jahrestabellen' so steht man vor dem Problem, dass viele Formeln angepasst werden müssen.
Nehmen wir einmal an, dass die Tabellenblätter der jeweils letzten vier Jahre ausgewertet werden sollen. Konventionell könnte dann eine Formel wie folgt lauten:

=ZÄHLENWENN(Daten_2012!D:D;$A2)  ->  Daten_2012 ist das Tabellenblatt von 2012

Auf diese Weise müssen sämtliche Formeln angepasst werden.

Hier hilft vielleicht der 'Indirekt' Befehl. Die Formel lautet dann schlicht und ergreifend

=ZÄHLENWENN(INDIREKT("Daten_" & E$1 & "!K:K");$A2)









Was passiert jetzt hier:
Die Jahreszahl 2012 steckt nun relativ in der Zelle E$1
Excel sucht also im Registerblatt 'Daten_2012' in der Spalte K alle '0 -übertroffen' (gemäss Vorgabe in der Zelle $A2).

Und nächstes Jahr?
Ganz einfach. Dann wird ein neues Registerblatt 'Daten_2013' in die Datei kopiert und die Jahreszahlen auf 2010, 2011, 2012, 2013 angepasst. Auch wenn tausende Formeln dahinterstecken werden wieder die letzten vier Jahre ausgewertet, natürlich unter der Vorausetzung, dass der Indirektbefehl konsequent eingesetzt wurde.

Der Indirektbefehl ist übrigens sehr universell anwendbar und bietet in solchen Fällen eine gewaltige Erleichterung.

Mittwoch, 16. Januar 2013

iphone - Kalender wird nur einseitig synchronisiert

Wenn der Kalender deines iPhones nur einseitig synchronisiert wird, also vom PC zum iPhone aber nicht umgekehrt, so könnte vielleicht dieser Artikel helfen.

Donnerstag, 10. Januar 2013

SAMSUNG Galaxy Tab 2 10.1 zum Schnäppchenpreis





















Das SAMSUNG Galaxy Tab 2 10.1 ist seit ca. Mitte 2012 auf dem Markt. In Tests schloss es vor allem wegen dem Preis von ca. 420€ meist nur mittelmässig ab. Wobei zu erwähnen ist, dass Smartphones und Tablets fast schon eine Religion sind. Dadurch sind viele Tests ganz klar subjektiv gefärbt. Nun ist dieses Tablet in der Schweiz zum Schnäppchenpreis von ca. CHF 270 (ca. 220€) erhältlich. Mit einem Spontankauf habe ich mir das Teil zugelegt und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden. Installiert ist das neuste Android 4 (Ice Cream Sandwich). Der 1 GHz Dualcore Prozessor der im Tablet herumwerkelt, ist zwar nicht mehr neuste Generation sorgt aber nichts desto trotz für ein flüssiges Arbeiten. Die Bildschrimauflösung von 1280x800 Pixeln kommt natürlich nicht an das iPad 4 heran, ist aber für das bequeme Surfen auf dem Sofa absolut genügend.
Echte Freaks versuchen natürlich ein Nexus Tablet zu ergattern, welches sicher weitgehend für den Preissturz verantwortlich ist. Für die Andern ist das Samsung Galaxy vielleicht eine Überlegung wert.

Sonntag, 6. Januar 2013

Aufräumen mit einem Click

Eigentlich bin ich kein Freund von Optimierungstools für das Betriebssystem. Meistens wird das System verschlimmbessert. CCleaner ist jedoch ein weit verbreitetes Tool für die Reinigung von Windows und erst noch Freeware. Ich lasse es gelegentlich laufen und es werden jedesmal Gigabytes von Daten gelöscht. An sich eher beunruhigend, aber nach jahrelangem Einsatz hatte ich noch nie ein Problem. Zum Glück gibt es auch eine Vorschau bevor etwas gelöscht wird. Man muss sich einfach bewusst sein, dass wirklich viele temporäre Daten gelöscht sind. So muss man sich bei Seiten wie z.B. GMail wieder neu anmelden. Was genau zu löschen ist, kann ziemlich fein konfiguriert werden. Ich empfehle, die Standardeinstellungen zu belassen, oder allenfalls Default Häkchen inaktiv setzen.
Bevor die Registry gereinigt wird, kann auf Wunsch ein Backup erstellt werden, was man unbedingt tun soll. Aber auch in diesem Bereich hatte ich noch nie ein Problem. Ob ein bereits instabiles System gerettet werden kann, ist eher fraglich. Ausserdem sollten parallel keine weiteren Optimierungstools eingesetzt werden. Ihr könnt eure Erfahrungen (positiv oder negativ) gerne in den Kommentaren hinterlassen.

Freitag, 4. Januar 2013

Kleine Helferlein - WinDirStat


WinDirStat verrät mehr über den Inhalt der eigenen Festplatten. Die Freeware analysiert die Platte oder auch nur einen bestimmten Ordner und zeigt die Speicherplatzverteilung aller einzelnen Unterordner und Dateien grafisch an. WinDirStat zeigt den benutzten Speicherplatz in Form bunter Rechtecke. Dabei entspricht deren Fläche der jeweiligen Dateigröße. Ein Klick mit der rechten Maustaste auf ein beliebiges Rechteck öffnet zudem den entsprechenden Ordner direkt im Windows Explorer oder alternativ in einem DOS-Fenster. Daraus ersieht man, dass es sich schon um ein älteres Tool handelt. Ich habe es schon seit vielen Jahren im Gebrauch. Aus meiner Sicht ist es immer noch eines der Besten! 

Link Tipp des Tages



Uhren in verschiedensten Ausführungen zum Beispiel für die Verwendung in euren Homepages finder ihr hier

Donnerstag, 3. Januar 2013

Wir erstellen ein Hörbuch für iPad / iPhone

Wer Hörbücher auf CD kauft, muss sie zunächst in Audiodateien umwandeln, um sie für iPhone / iPad nutzbar zu machen. Bei umfangreichen Werken kommen da schnell mehrere hundert Einzeldateien zusammen, welche die iTunes-Bibliothek verstopfen. Ein weiterer Nachteil: Im Zufallsmodus tauchen ab und zu unter Umständen Schnipsel aus den Hörbüchern auf. Das trübt den Hörgenuss.
Mit dem folgenden Rezept kann im Handumdrehen ein schönes, kompaktes Hörbuch erstellt werden. Beim ersten Mal dauert es wegen den notendigen Vorbereitungen etwas länger. Anschliessend lassen sich aber in wenigen Minuten schöne, kompakte Hörbücher erstellen.

1. Die Vorbereitung (nur das erste Mal erforderlich)

Im iTunes:






















Anschliessend laden wir uns die Aktuelle Version der Freeware herunter, welche dann die Hauptarbeit übernimmt:

http://lodensoftware.com/chapter-and-verse/

Die Software lässt sich selbsterklärend installieren. Das pdf Handbuch befindet sich im gleichen Verzeichnis wie das Programm. Zudem verfügt das Programm über eine gute Hilfefunktion.

2. Einlesen der Audio CD('s)

iTunes starten 

Nun wird die gewünschte Audio CD eingelegt und die darauf folgende Frage, ob die Dateien in die Mediathek eingelesen werden soll, mit ja beantwortet. 

Am besten schaut man gleich nach wo die Dateien hingelegt wurden.

3. Hörbuch erstellen

Das Programm 'Chapter and Verse' starten:




















Mit 'Add Files' können nun die gewünschten Files aus der iTunes Mediathek geholt werden. Wo die Dateien liegen, ist aus den 'Einstellungen - Erweitert' ersichtlich. Die gesuchten Dateien sind dann im Ordner 'Music' in einem eigenen Ordner zu finden. Der Ordner hat aber nicht unbedingt den Namen des Hörbuchs. Also gegebenenfalls im Explorer nach einem Stichwort suchen. In den Files ist nämlich der Name des Hörbuchs üblicherweise vorhanden.

Es können auf diese Weise auch mehrere CD eingelesen werden. Ist die Reihenfolge falsch, kann sie mit 'Move File Up' und 'Move File down' korrigiert werden. Dabei können auch mehrere Files selektiert und gleichzeitig verschoben werden. Die korrekte Reihenfolge kann im nächsten Schritt geprüft werden. Das direkte Verschieben ist aber nur in diesem Reiter möglich.

Nun wechseln wir zum Reiter 'Chapters':




















Mit der Wahl 'Input Files  <Metadata Title #' sparen wir uns nun viel Tipparbeit, da die richtigen Titel gesetzt werden (dieser Schritt scheint in anderen Anleitungen untergegangen zu sein :-)). Das '#' ist übrigens ein Platzhalter für die Kapitelnummer.

Nun beackern wir noch den Reiter 'Metadata'

Im 'Titel' ist standardmässig nun das erste Kapitel drin. Wir wollen jedoch den Titel des Hörbuches. Bei Arthist, habe ich hier noch den Buchautor vornehin gesetzt. Das sind die beiden Zeilen, die später auf dem iPad sichtbar sind.

Mit 'Select Artwork' kann nun noch ein Bild setzen.

Nun geht es los und wir drücken 'Build Audiobook'. Als Pfad geben wir '----\books' an. Die Frage, ob das Buch in die iTunes Mediathek aufgenommen werden soll, beantworten wir natürlich mit ja.

Nun finden wir ein schönes Buch in der Mediathek unter 'Bücher'. Allenfalls muss in den Synchronisations Einstellungen von iTunes noch die Synchronisation der 'Bücher -> Hörbücher' aktiviert werden. Dazu muss natürlich das entsprechende Gerät im iTunes selektiert sein. Der entsprechende Reiter findet sich dann oben.

Wenn alles funktioniert löschen wir im Register 'Musik' als allerletzten Schritt die eingelesenen AAC Dateien aus der Mediathek (Achtung, nicht das eben erzeugte Buch, welches unter 'Bücher' zu finden ist.)

Viel Spass!

Montag, 24. Dezember 2012

Khan Academy - Learning by doing



Khan Academy ist ein kostenloses, internationales Lernportal mit tausenden von Lernvideos zu Themen wie Mathematik, Biologie, Geschichte und vieles mehr. Offenbar gibt es bereits Schulen, welche Khan Academy in den Unterricht integrieren. Davon soll aber hier nicht die Rede sein. Bei diesbezüglichem Interesse weiss wie immer Google Bescheid.
Was ich an diesem Portal aber für diesen Blog erwähnenswert finde, sind die Tutorials zum Thema Computer Science. Links ist ein Programmfragment aufgelistet, rechts das Ergebnis. Durch Manipulationen und Ergänzungen im Programm ist direkt das Ergebnis sichtbar. Zu jedem Thema gibt es ein Lernvideo. Am Schluss werden einige Aufgaben gestellt.
Auf diese Weise können auf spielerische Art Programmierbasics erkundet werden, ohne Installation von einer Programmierumgebung. Es können sogar eigene Programme geschrieben werden. Das gesamte API basiert natürlich auf JavaScript. Dadurch werden die Programme clientseitig ausgeführt und alles ist sehr schnell und die Ergebnisse sind direkt sichtbar.
Es gäbe noch viel über das Portal zu schreiben, aber am besten erkundet ihr es selbst.

Donnerstag, 9. August 2012

Weisser Bildschirm mit Firefox

Wenn beim Abspielen von Filmen im Firefox nur noch ein weisser Bildschirm erscheint, dann kann das im Zusammenhang mit dem RealPlayer Download PlugIn stehen. Scheinbar ist das PlugIn auf eine Sperrliste geraten. Gemeldet wird freundlicherweise gar nichts. Die Gründe sind für mich diffus. Interessenkonflikt oder Sicherheitsproblem? Das ist hier die Frage.
Da eine Deinstallation von PlugIns im Firefox noch aus der Vorsteinzeit stammt, ist die Deaktiverung im RealPlayer einfacher.  Wie es geht, erseht ihr aus dem Bild. Dafür funktioniert der direkte Download dann auch in den andern Browsern nicht mehr.
Übrigens: Auch an die ganz Schlauen wurde gedacht: Das Deaktivieren des PlugIn nützt nichts.

Freitag, 29. Juni 2012

Windows 8 in der Virtual Box - leider nicht für jedermann



Will man den Preview von Windows 8 in der Virtual Box von Oracle austesten, so müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Die Systemanforderungen gemäss Microsoft muten sehr tief an. Hier verkehren sich die sonst üblichen Übertreibungen der Marketingleute auf wundersame Weise ins Gegenteil:

Systemanforderungen für die Windows 8 Beta:
- CPU: 1 GHz oder schneller
- RAM: 1 GiB (32 Bit) und 2 GiB (64 Bit)
- HDD: 16 GByte (32 Bit) und 20 GByte (64 Bit)
- Grafikkarte mit DirectX 9 oder besser
- App-Schnappschüsse: Mindestens 1.366 x 768 (ansonsten: 1.024 x 768)
- Für Touchfunktionen ist ein Tablet-PC oder ein Monitor erforderlich, der Mehrfingereingabe unterstützt.
- Um Apps aus dem Windows Store herunterladen und ausführen zu können, benötigt man eine Internetverbindung und eine Bildschirmauflösung von mindestens 1024 x 768.
- Zum Andocken von Apps ist eine Bildschirmauflösung von mindestens 1366 x 768 erforderlich

Ob mit einem solch schwachbrüstigen PC Freude aufkommt, wage ich stark zu bezweifeln.

Installiert man das System in der Virtual Box, ist aber ausserdem die Bedingung, dass der Host Hardwarevirtualisierung (VT-x/AMD-V) unterstützt. Ist das nicht der Fall - Pech gehabt. Aus diesem Grund gehöre ich jetzt auch nicht zu den (glücklichen?) Testusern. Liest man die Bewertungen auf einschlägigen Sites, so sind die Noten gelinde gesagt hundsmiserabel. Es ist aber nicht ganz klar, ob das ausser der mannigfaltigen Probleme auch mit der ungewohnten Verkachelung zu tun haben könnte. Leider werde ich das jetzt noch nicht wissen.
Ob die CPU VT-X/AMD-V unterstützt findet ihr für Intel Chips hier. Unterstützt der Chip die Virtualisierung, dann ist er so modern, dass ihr davon ausgehen könnt, dass der PC die Systemanforderungen erfüllt. Es gibt dann aber die nächste Falle: VT-x/AMD-V muss im BIOS vorhanden und aktiviert sein. Es kann also sein, dass die Funktion im BIOS aktiviert werden muss, oder sogar ein Update angesagt ist.
Ist alles im grünen Bereich, so ist das in der Virtual Box im Reites System -> Accelerartion ersichtlich. Andernfalls ist der Reiter ausgegraut.

Habt ihr es bis hierhin geschafft? Glückwunsch, dann geht es jetzt hier weiter.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Keine Angst vor Access


           

Ich habe ja schon viel über Datenmodellierung im allgemeinen und Access im speziellen gelesen. Aber dieses Buch ist wirklich erste Sahne. Es richtet sich sowohl an Anfänger wie auch an Fortgeschrittene. Nach einer ausgezeichneten Einführung in die Welt der Datenmodellierung werden diverse praktische Beispiele von der Idee bis zum Produkt Schritt für Schritt besprochen.

Schaut man die Rezensionen in Amazon an, so kann mit 4.8 von 5 Sternen nicht nur ich dieses Buch bedingungslos empfehlen!

Übrigens: Vielfach bekommt man, was man bezahlt. Dieses Buch ist aber im Vergleich zu andern Bücher eine Ausnahme!

Zur Einstimmung hier der Pressetext:
Im Gegensatz zu einer Textverarbeitung wie Word oder einer Tabellenkalkulation wie Excel ist eine Datenbank wie Access nicht intuitiv erlernbar. Der Grund dafür ist, dass vor der Benutzung von Access eine Problemanalyse erforderlich ist. Sie können also nicht Access starten und sofort nutzen; Sie müssen vielmehr erst überlegen, welche Daten Sie mit Access verwalten möchten und wie diese Daten untereinander zusammenhängen. Dazu kommt, dass Access ohne ein Minimum an Programmierung kaum sinnvoll eingesetzt werden kann. Andreas Stern zeigt Ihnen beides in diesem Buch: Er befähigt Sie zur Erstellung von korrekten Datenmodellen und gibt außerdem mithilfe von praxisrelevanten Beispielen eine kompakte Einführung in die Programmierung. Dieses Buch baut auf den sehr erfolgreichen ersten beiden Auflagen auf und berücksichtigt nun auch Access 2010. Dieses Buch ist ein Arbeitsbuch, das Sie nicht nur zum Lesen und Nachschlagen, sondern vor allem zum Mitmachen einlädt. Anschließend sind Sie in der Lage, tatsächlich sinnvoll mit Access zu arbeiten.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Probleme mit der Ordnerstruktur beim Entpacken von Dateien?


Das Entpacken von komprimierten Files ist seit einiger Zeit auch mit Windows Bordmitteln direkt im Explorer möglich. Ich habe aber festgestellt, dass die Ordnerstruktur teilweise nicht korrekt wiederhergestellt wird. Ob das mit Einstellungen hinzupfriemeln wäre, sei dahingestellt. Jedenfalls kann es sehr unangenehm werden, wenn man das nicht merkt. Die bessere Möglichkeit ist, 7-zip zu installieren. Mit der rechten Maustaste kann dann kontextsensitiv sehr schnell und komfortabel entpackt werden. Die Freeware kennt alle gängigen Formate und 'spricht' zudem etwa 30 Sprachen.

Freitag, 1. Juni 2012

Bedingte Formatierung in Excel: Einfärben von Zellen in Bereichen


Die bedingte Formatierung ist ein praktisches Tool von Excel, aber ein bisschen speziell.
Hier ein erprobtes Beispiel mit drei Regeln, wie ich meine Pendenzenlisten einfärbe:
Erledigt (ganze Zeile grün): $L12>0 (in Spalte L steht ein Datum)
Abgelaufen (ganze Zeile rot):  $K<Jetzt() (in Spalte K steht Fäll. Datum )
Leer (ganze Zeile weiss): $D12=0 (bei fehlendem Index nach Ende der Liste)
Die genauen Definitionen sind im Bild ersichtlich. Recht tricky sind dabei dabei die Dollarzeichen, die genau so gesetzt werden müssen!
Mit diesen Regeln können 9999 Zeilen abgefackelt werden, reicht das nicht, kann einfach die Grenze erhöht werden.

Montag, 21. Mai 2012

Unidentifiziertes (Flug)Objekt

Kürzlich hatte ich das Problem, dass sich der Treiber meiner TV Karte verabschiedete. Da diese Karte beim Kauf des PC's bereist eingebaut war, hatte ich keine Ahnung, was das f'ür ein genauer Typ ist. Die Hersteller machen es sich ja einfach und verweisen in solchen Fällen auf das Manual. Nur steht dort leider meistens nichts brauchbares (10 Seiten Haftungsausschlüsse und 2 Seiten Information oder so.) Auch auf der Karte steht nichts aufschlussreiches. Aber zum Glück gibt es Google dein Freund - er hat mich schliesslich auf den 'Unknown Device Identifier' gebracht. Nun bin ich Treiber Tools gegenüber sehr skeptisch und rate dringend davon ab, auf Grund der 'Ratschläge' solcher Tools einen meist kostenpflichtigen Treiber Update durchzuführen wenn das System einwandfrei läuft.
Bei einem wirklichen Problem kann aber ein solches Tool gute Dienste leisten. In meinem Fall hat es mich direkt auf die Hauppauge Seite gebracht. Der vorgeschlagene Treiber war zwar nicht ganz korrekt, aber das hat zum Glück Hauppauge hingebogen. Meist sind die Treiber der namhaften Hersteller in Packages organisiert. Der korrekte Treiber wird dann automatisch ausgewählt. Da die Reviews dieses Progrämmchen nicht schlecht sind, habe ich beschlossen darauf hinzuweisen. Mir hat's auf jeden Fall sehr geholfen und alles läuft wieder rund. Mehr darüber findet ihr hier

Montag, 30. Januar 2012

Link des Tages: pcAnywhere ist gefährlich

Für den Hersteller von Securitysoftware Symantec hat das Jahr nicht gut angefangen. Anfang Januar wurde bekannt, dass eine Hackergruppe Teile des Softwarecodes gewisser Produkte von Symantec gestohlen hatten. Nun hat der US-amerikanische Softwarehersteller seine Kunden davor gewarnt, seine Fernwartungssoftware pcAnywhere zu verwenden.

Samstag, 28. Januar 2012

LastPass - Das letzte Passwort, das man sich merken muss


Die Passwörter die man sich merken muss, gehen langsam Richtung unendlich. Ebenso gibt es unzählige Passwortmanager. Ich habe auch schon einige getestet. Ein wirklich empfehlenswerter Passwortsafe ist LastPass. Ein witziges Einführungsfilchen seht ihr oben. Auf der Homepage gibt es Beschreibungen, Support, Webcasts usw. wie gesagt, eine Empfehlung wert.
PS: Bei sensiblen Daten muss jeder selbst wissen, ob er diese einem Passwortmanager anvertrauen will. Ich nehme jedenfalls Abstand davor!

Montag, 12. Dezember 2011

Automatische Zeilennummerierung in Excel

Die automatische Zeilennummerierung ist eine hilfreiche und tolle Sache. Man kann entscheiden, ob die Zellen kopiert oder weiternummeriert werden sollen. Die Beschreibung von Microsoft ist aber schon etwas veraltet, es sind nicht alle Optionen beschrieben. Das ist kein Problem, ist doch das Ausfüllkästchen selbsterklärend. Bei mir verhielt sich die Funktion leider jedoch meistens nicht wie gewünscht. Ich bin dann nach längerem Suchen auf die einfache, aber ärgerliche Lösung gestossen: Es darf kein Filter aktiv sein, sonst funktioniert's nicht richtig.

Freitag, 9. Dezember 2011

Produkteleitfaden Internet Exolorer 9

In einer Zeit wo sich Informationshäppchen (Snippets) zum absoluten Informationsoverkill zusammenfügen, finde ich den schön gemachten Produkteleitfaden von Microsoft zum Internet Explorer (ie9) sehr erfrischend. Auf ca. 80 Seiten wird mit leicht lesbarem Text und schönen Bildern dargestellt was Sache ist. Bravo!

Dienstag, 1. November 2011

WebMatrix (1) - Websites mach ich dir mit links



Inhaltsverzeichnis dieser Serie

alle Folgen zeigen
1 - Websites mach ich dir mit links
2 - Bist Du bereit für die Matrix?
3 - For your eyes only
4 - Jetzt geht es an das eingemachte
5 - Templates
6 - Administration
7 - Razor seift alle ein
8 - Die kleinen Helferlein
9 - Login, Mail und Captchas

Achtung: Diese Serie wurde in einen eigenen Blog verlegt. Die Beiträge hier werden mit der Zeit gelöscht. Bitte hier clicken!


Zur Zeit von Microsofts Frontpage war die Welt noch einfach. Das Web steckte in den Kinderschuhen, php war noch nicht erfunden und die Konkurrenz überschaubar.

Microsofts Bemühungen den Anschluss zu behalten, gipfelten in hochkomplexen Tools mit relativ schwacher Integration untereinander. Für Profis durchaus machbar, aber für die vielen Hobbydesigner war die Einstiegshürde einfach zu hoch. Mit WebMatrix versucht nun Microsoft einen Befreiungsschlag, der meiner Ansicht nach recht gut gelungen ist.

Die Einstiegshürde war aber für mich ziemlich hoch, weil es schwierig war, das Tool im Umfeld von Visualstudio, Developper Kits, SQL Versionen usw. überhaupt einzuordnen und entsprechende Einstiegshilfe zu finden. Sucht man bei Amazon, so sieht man, dass das Tool an sich schon alt ist (Bücher von 2002!), aber wirklich zu gebrauchen sind nach meinen Informationen erst die neuen Versionen. Zu den neusten Versionen habe ich noch keine deutsche Literatur gefunden und der Inhalt der englischen Bücher lässt sich auch im Internet finden.

In einer Artikelfolge werde ich auf verschiedene Aspekte von WebMatrix eingehen und einen möglichen Weg aufzeigen, wie der Einstieg auch einfach sein kann.

Wie bereits erwähnt, richtet sich Webmatrix an Ersteller von einfacheren Projekten. Ein Aufstieg in höhere Ligen ist aber jederzeit möglich.

Montag, 31. Oktober 2011

Webmatrix (9) - Login, Mails und Captchas


Direkt hier gelandet? Alle Beiträge über Webmatrix zeigen

Ich bin auf die Webmatrix gestossen, weil ich schon lange eine Pendenzenverwaltung der spezielleren Art mit einfacher 'Grafik'  aber ausgefeilten Datenbankfunktionen bauen wollte. Aus diesen Grund verlassen wir jetzt die Bäckerei und wenden uns dem Starter Template zu. In der letzten Folge haben wir mit wenigen Befehlen ein Gästebuch konstruiert. In dieser Folge bauen wir uns mit nicht viel mehr Befehlen eine komplette Webauthentifikation mit Captcha Sicherung und Mailversand, um sicherzustellen, dass sich die richtige Person auf der Seite registriert hat.

Mit 'new Site - Template' laden wir die englische Starterseite. Mit der neusten Betaversion von Webmatrix funktioniert das Template einwandfrei. Von älteren Versionen habe ich gehört, dass Bugs vorhanden sind.Ich habe die Seite mal 'Pendenzenliste' genannt. Wie weit ich das Projekt hier im Blog beschreibe, lasse ich vorderhand mal offen. Interessenten können aber gerne einen Kommentar hinterlassen.

Als ersten Schritt schalten wir die Administration frei, wie das in Folge 6 beschrieben wurde. Sinnvollerweise installiert man jetzt die neuste Webhelper Library, die unter 'Pakete - Anzeigen online' zu finden ist. Diese Library arbeitet im Hintergrund und wird z.B. bereits für die Funktion der Captchas benötigt.

Als zweiten Schritt richten wir das Mail ein. Dazu werden in der Seite _AppStart.cshtml die Kommentare entfernt und die Zugangsdaten des Mails eingetragen. Und o Wunder, o Wunder dem Mail Helper sei Dank, funktioniert das Mail bereits.

Mit 'Run - Registration' gelangt man auf die Anmeldeseite, die eigentlich bereits funktioniert. Es befindet sich eine Anleitung auf der Seite, wie man einen Captcha Code einbauen kann. Das machen wir übungshalber im dritten Schritt. Die 'Arbeit' besteht darin, sich auf der Seite reCaptcha zu registrieren, den Public und den Privat Key zu besorgen und am richtigen Ort einzutragen und einige Kommentare zu entfernen. Das war's dann bereits.

Jetzt kann man sich registrieren, bekommt einen Aktivierungslink per Mail und kann einen Account aktivieren.

Ging das zu schnell? Nochmals langsam zum mitschreiben findet sich hier eine Anleitung.

Samstag, 29. Oktober 2011

Webmatrix (8) - Die kleinen Helferlein

Direkt hier gelandet? Alle Beiträge über Webmatrix zeigen

Webmatrix ist sehr stark darauf ausgerichtet, dass fertige Quellen einfach eingebunden werden können. Ein wichtiges Instrument sind dabei die 'Helper'. Helper sind vom Prinzip her Klassen, deren Methoden und Eigenschaften äusserst einfach angesprochen werden können.

Auf eine Vielzahl von Helpern kann über die Admin Seite zugegriffen werden.Es gibt aber auch noch andere Quellen wie die Snippet Plattform Gist. Snippets sind kleine wiederverwendbare Codeschnipsel.

Im folgenden wollen wir einmal ein Gästebuch in die Bäckerei einbauen. Die Bäckerei wie in Folge 5 beschrieben, kann schon mal gestartet werden. Die dort gemachten Codeanpassungen werden für das Gästebuch nicht benötigt. Es kann also auch das Standardtemplate verwendet werden. Als Vorbereitung benötigen wir nun noch eine neue Seite (rechts-Click auf den Root Eintrag - New File - CSHTML) mit dem Namen '_AppStart.cshtml'. Ausserdem wird noch ein Folder 'App_Code' und eine Seite GuestbookHelper.cshtml benötigt. Die defaultmässigen Inhalte der neuen Seiten können gelöscht werden. Das Ganze sieht dann so aus:


Nun holen wir uns ein Helperscript von Gist:


Ein Click auf den Gästebuch Helper zeigt das Script. Um das Script kopieren zu können muss oben rechts 'raw' angewählt werden, sonst gibt es einen Buchstabensalat:


Das Script wird in den Kopierpuffer genommen und in die vorhin neu erstellte Seite 'GuestbookHelper.cshtml' kopiert. Anschliessend muss der Name der Datenbank in der ersten Codezeile eingetragen werden. Bei uns heisst die Datenbank 'bakery':

Nun initialisieren wir die Datenbank ....


.... und tragen auf der Seite 'Default.cshtml' folgenden Code ein:


Obiger Code bewirkt eine Anzeige des Gästebuchs. Man kann jetzt ruhig einmal die Seite mit Run ausführen. Auf 'Home' sihet man aber erst den Titel 'Gästebuch'. Noch nicht sehr sexy. Klar, wir brauchen noch Einträge. Somit ergänzen wir die Seite 'About' wie folgt:


Drückt man jetzt auf Run und wechselt auf About, sieht man ein Eingabeformular:


Nicht schlecht für eine Codezeile, oder? Leider hat das ganze nun noch einen Haken. 'Show Form' zeigt zwar das Eingabeformular, einen Befehl, den Eintrag zu speichern ist aber nirgens ersichtlich. In der konventionellen Programmierung würde nun der Befehl an die Datenbank folgen, nicht aber im Web. Hier wird das Formular mit 'Submit' abgeschickt und ruft sich selbst wieder auf. Im Kopf des Formulars wird dann geprüft, ob Einträge vorhanden sind. Wem das nicht geläufig ist, muss sich unbedingt in die Thematik einarbeiten.

Also brauchen wir im Kopf des Formulars noch folgenden Code:


Damit veranlassen wir den Eintrag in die Datenbank und springen nach dem Eintrag gleich auf die Seite Home. Der Helper verfügt über einen eigenen Test, ob ein Post Eintrag vorhanden ist. Auf die gezeigte Weise spart man sich aber einige CPU Takte, da der Helper nur bei einem Eintrag aufgerufen wird. Wenn nun alles richtig ist, müssten die Einträge jetzt vorgenommen werden und das sieht dann so aus:


Cool, nicht! Aber wo werden jetzt eigerntlich die Einträge gespeichert? Schauen wir unds doch mal die Datenbank an:


Wie man sieht, wurde eine Tabelle 'Guestbook' in der Datenbank 'bakery.sdf' angelegt. Hier werden die Daten verwaltet.

Zum Schluss wie üblich noch ein Linktipp. Im Webcast von Dariusz Paris werden die Helper und vieles mehr anschaulich erklärt.

Freitag, 28. Oktober 2011

Webmatrix (7) - Razor seift alle ein


Direkt hier gelandet? Alle Beiträge über Webmatrix zeigen

Wenn Webmatrix verwendet wird, will man dynamische Inhalte ausgeben. Andernfalls bräuchte man keine serverseitige Programmiersprache und auch keine Datenbank. Aber wie bringt man nun dem Server bei, was man ausgeben will? In php geschieht das wie im Bild dargestellt und dem $-Zeichen. Razor kennt nur ein einziges allgegenwärtiges Zeichen und zwar den @. Somit stellt Razor alles je dagewesene in den Schatten und kann auch nicht mehr übertroffen werden. Aber Achtung: Der Anwender muss wissen wie 'Razor' denkt, sonst gibt es unerwartete Ergebenisse. Auf der andern Seite ist Razor verblüffend fehlertolerant und kann manchmal fast gedankenlesen.
Razor unsterstützt schwerpunktmässig C# (Sharp? Razor? vielleicht deshalb Razor?). Erfreulicherweise wird aber auch Visualbasic unterstützt. Während es zu C# jede Menge Literatur gibt, ist das aber bei VB im Zusammenhang mit Webmatrix noch etwas rarer.
Betrachten wir zum Schluss dieses Teils noch kurz die obige Abbildung (unten nochmals wiedergegeben ohne HTML Code). Während php auch recht kurz gehalten ist, schlägt Razor dem Fass den Boden hinaus:

...
    @for (int i=0; i<10; i++)  {         

         @i
    }
....

Der erste @ teilt dem Server mit, dass jetzt Code kommt. Der zweite @ markiert, dass i eine dynamische Variable ist und deshalb der Inhalt auszugeben ist. Punktum, das wars. Aber woher weiss Razor wo der Code aufhört. Was geschieht mit HTML innerhalb dem Code und ausserdem haben doch Mailadressen auch einen @ intus. Fragen über Fragen, die im nächsten Teil beantwortet werden.

Hier noch wie gewohnt ein Linktipp. Auserdem bitte Linktipp aus Teil 4 beachten.

Montag, 24. Oktober 2011

Webmatrix (6) - Administration

Direkt hier gelandet? Alle Beiträge über Webmatrix zeigen

Jetzt ist noch Zeit umzukehren. Wir tauchen nämlich in die Administration der Matrix. Nachher gibt es kein zurück mehr, ihr kennt ja den Film ;-)


Die Administration der Site ist aus Sicherheitsgründen etwas speziell. Deshalb auch hier eine kurze Anleitung. Nach dem Aufruf der Administration wird man wie gewohnt zur Vergabe eines Passwortes inkl. Bestätigung aufgefordert:


Aus Sicherheitsgründen wird man nun aufgefordert, in der erzeugten Passwortdatei den '_' zu entfernen:


Das geschieht wie unten dargestellt:


Sobald das geschehen ist, erscheint der normale Login Bildschirm. Anscheinend ist das ein Schutz gegen Hijacking, wenn man vergisst ein Passwort zu vergeben.



Zu guter letzt sei noch erwähnt, dass sich unter dem markierten Pfeil noch einige Einstellungen wie Optionen, Neue Seite usw. verbergen:


Jetzt geht die Post erst richtig ab!

Natürlich darf auch heute ein Linktipp nicht fehlen. Hier werden nochmals die Grundlagen beleuchtet.

Webmatrix (5)

Sonntag, 23. Oktober 2011

Webmatrix (5) - Templates



Direkt hier gelandet? Alle Beiträge über Webmatrix zeigen

Von der Startseite können verschiedene Templates ausgewählt werden, die schon einiges hergeben. Schauen wir uns doch einmal die Bäckerei an. Dazu wird das geünschte Template einmal angeclickt und unten gleich der gewünschte Filename vergeben. nach dem Bestätigen mit ok wird das Teplate automatisch mit allem drum und dran installiert.


Die Auswahl 'Files' zeigt die nun vorhandenen Dateien. Ein Click auf 'run' startet die Seite 'Default.cshtml', was dann so aussieht:


Ist doch schon mal ganz manierlich, oder? Wir haben nun bereits ein funktionierendes Bestellsystem:


Es wäre doch schade, wenn man bei der Bestellung nicht sieht, ob die leckeren Zitronentörtchen noch an Lager sind. Das wird jetzt geändert. Dazu rufen wir die Datenbank auf und tragen eine neue Variable 'Stock' ein:


Jetzt tragen wir in der Datenansicht die Lagermengen ein:


Eine kleine Codeänderung ist jetzt noch erforderlich. Dazu rufen wir die Seite 'Order.cshtml' auf und ergänzen die gelb markierten Zeilen:


und erhalten nun bei der Bestellung des Zitronentörtchens das folgende Ergebnis:


während die übrigen Produkte auf Grund der Vorräte bestellt werden können:


It's magic - it's Webmatrix!

Wehr mehr wissen will, der folge diesem Link

Dienstag, 18. Oktober 2011

Google Chrome - Lesezeichen in Google Bookmarks speichern


click auf das Bild

Man sollte meinen dass es kein Problem ist, eine URL im Chrome direkt in den Google Bookmarks zu speichern. Im Firefox und IE geht es jedenfalls problemlos - und wenn man weiss wie, auch im Chrome ;-)

Webmatrix (4) - Jetzt geht es an das Eingemachte


click auf das Bild
Direkt hier gelandet? Alle Beiträge über Webmatrix zeigen

Wenn der Einstieg erfolgreich gelungen ist, so braucht es Anfangs doch noch einige Hilfe um sich zurechtzufinden. Es gibt schon einiges im Netz, aber leider etwas verstreut.

Ein guter Einstiegs-Punkt (in Englisch) sind die Microsoft Webcamps. Aber keine Angst, man muss sich nicht in die Wildnis begeben. Die Webcamps bestehen aus Videotutorials, eBooks und Beispielen. Es gibt eine eigene Sektion für Webmatrix. Besonders wertvoll dürfte dabei das über 270-seitige Lehrbuch sein, dass auch viele direkte Links auf weitere Ressourcen beinhaltet.

Es gibt auch Camps für ... Aber lassen wir doch Microsoft zu Wort kommen, die können das besser:
The Web Camps Training Kit includes all the content presented around the world at the Web Camps events; presentations, demos, labs and more. Inside you'll find content that covers the following technologies ASP.NET MVC 3, jQuery, IE 9 and HTML5, OData, Web Apps, WebMatrix and more!

Montag, 17. Oktober 2011

Webmatrix (3) - For your eyes only


Direkt hier gelandet? Alle Beiträge über Webmatrix zeigen

Wie taucht man nun ab in die Matrix?

Ganz unten auf der Website gibt es einen Übersichtsvideo. Will man jetzt die Matrix endlich haben, so empfehle ich folgendes Vorgehen:

1) Auf der Website werden zwei Varianten zum Download angeboten:
- Nur Webmatrix
- Webmatrix inklusive Visual Studio Express
Aus meiner Sicht spricht nichts gegen die zweite Variante, ist doch weder Speicherplatz noch Rechenleistung ein Problem. Somit lässt sich jederzeit in Visualstudio umschalten und Seiten können zum Beispiel im Einzelschritt durchlaufen werden.

2) Es wird bereits eine Betaversion für die Matrix angeboten. Ich habe den Download riskiert und kann ihn nur empfehlen. Die Oberfläche ist zwar nun englisch (es sein denn, ich habe etwas übersehen), aber das sollte kein Problem sein. Dafür wird man zum Beispiel mit einer vollständig kontextsensitiven Eingabehilfe belohnt. In der ersten Version gibt es nur Hilfe für HTML Seiten.

3) Nachdem man sich auf der Seite ganz unten die Übersicht zu Gemüte geführt hat, gibt es hier 9 Videos von Christian Wenz, die einen guten Überblick über die Matrix geben.

Die Installation läuft nun über den Plattform Installer, der so intelligent ist, dass er nur fehlende Pakete installiert. Nach der Installation ist man stolzer Besitzer von
- Webserver IIS Express
- SQL CE
- Webmatrix mit Razor
- Visual Studio Express

Zum Schluss noch ein Tipp:
Die Installation läuft in der Regel problemlos durch. Kommt man aber zum Beispiel aus dem Schweizerländle wie ich, so muss die Spracheinstellung in der Systemsteuerung auf 'Deutschland' lauten und nicht auf 'Schweiz'. Sonst wird man mit tonnenweisen Fehlermeldungen und einem Systemabbruch beglückt. Nach der 'Bereinigung' funktionierte aber alles bestens.

Goog luck!

Sonntag, 16. Oktober 2011

Webmatrix (2) - Bist Du bereit für die Matrix?


Quelle: MSDN Magazin

Direkt hier gelandet? Alle Beiträge über Webmatrix zeigen

WebMatrix ist ein neuer All-in-one Website-Editor für ASP.NET-Webseiten. Es ist kein Konkurrent zu Visual Studio, es ist eher eine Ergänzung, mit einigen Überschneidungen zwischen den beiden.

Das Paket enthält einen kontextsensitiven Text-Editor, einen Web-Server, eine Datenbank-Engine und das zugrunde liegende Framework-Prinzip. Also alles, was benötigt wird, um eine Website zu erstellen und bereitzustellen. WebMatrix unterstützt ausser C# (Hauptfokus!) auch Visual Basic, PHP, MySQL und vieles anderes.

Für die serverseitige Programmierung kommt die Programmmiersprache Razor zum Einsatz, die recht clever integriert ist. Eingeleitet wird Razor immer mit dem '@'. Man muss sich nicht mehr fast die Finger brechen mit kryptischen Skript Klauseln. Dazu aber später mehr.

Ausserdem steht eine grosse Anzahl von Templates und 'Helpern' zur Verfügung. Eine Anbindung an Twitter zum Beispiel, wird mit wenigen Zeilen Code zum Kinderspiel. Funktionalitäten wie Authentifizierung, Captcha usw. sind problemlos möglich. Auch dazu später mehr.

Ein grafischer Editor wie z.B. Dreamweaver ist im Paket nicht dabei. Es steht aber eine schnell wachsende Anzahl von Gallerien und Templates zur Verfügung. Die Datenbankanbindung ist einfach wie nie. Verwendet man das integrierte SQL CE so besteht die gesamte Datenbank aus einer .sdf Datei, wie man sich das analog von Access gewohnt ist.

Somit eignet sich das Tool sowohl für einfachere Webauftritte, wo Datenbankfunktionalitäten zur Verfügung gestellt werden müssen, wie auch für 'grafisch' aufwändigere Designs.

Mit WebMatrix ist es aber auch möglich, etablierte Systeme wie z.B. Wordpress auf Knopfdruck zu installieren und auf einfache Weise anzupassen. Viele entsprechende Vorlagen kommen mit und können gleich aus dem Tool installiert werden.

Insgesamt scheint mir die Einstiegshürde so klein wie noch nie. Gundkenntnisse über Webdesign (HTML), Programmierung (C# oder VB oder php) und Datenbankdesign (SQL) werden allerdings vorausgesetzt.